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Jordanie

Spezifische Nothilfe für syrische Flüchtlinge und bedürftige jordanische Familien

Syrischen Flüchtlingen, die im Norden Jordaniens ausserhalb der Lager leben, fehlt es an allem. Auch die einheimische Bevölkerung leidet zunehmend unter der Flüchtlingskrise, die die ohnehin begrenzten Ressourcen des Landes strapaziert. Caritas hilft gut 2500 Menschen dabei, ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung und warme und sichere Unterkünfte zu sichern. 

 

2016 hat sich die ohnehin schon schwierige Situation vieler syrischer Flüchtlinge in Jordanien weiter verschlechtert. Von den über 650'000 syrischen Flüchtlingen in Jordanien wohnen 78 Prozent ausserhalb der Lager, vor allem in Städten. Die meisten von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze. Sie kämpfen darum, ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung und Unterkunft zu decken. Um das benötigte Geld zusammenzubekommen, sind sie gezwungen, gefährliche Strategien anzuwenden: Sie essen weniger, nehmen ihre Kinder aus der Schule, verzichten auf Gesundheitsmassnahmen oder nehmen ausbeuterische oder gefährliche Arbeiten an.

Bargeldhilfe, bessere Hygienebedingungen, Winterhilfe und individuelle Unterstützung in Krisen
Caritas Schweiz hilft mit ihrem Projektpartner Caritas Jordanien 2'220 syrischen Flüchtlingen sowie 294 bedürftigen Jordanierinnen und Jordaniern dabei, ihre Grundbedürfnisse zu sichern. Insgesamt 360 Haushalte in den Provinzen Mafraq, Irbid, Zarqa und Amman erhalten begrenzte, dafür vertiefte Unterstützung über einen Zeitraum von zwei Jahren:

  • Eines der zentralen Bedürfnisse der Menschen ist Bargeldhilfe zur Deckung der Grundbedürfnisse einschliesslich Miete. Caritas Schweiz überweist deshalb monatlich Geld auf Bankkarten, um sicherzustellen, dass sie ihr Überleben sichern können.
  • 30 schutzbedürftige Haushalte in Notsituationen erhalten zusätzlich Bargeldhilfe.
  • Caritas renoviert zudem 200 Unterkünfte und verbessert die Hygienebedingungen. Sie unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner auch bei der Sicherung der Mietverträge.
  • Der Winter wird auch in Jordanien sehr kalt. Die Kälte und Nässe dringt in den einfachen Unterkünften durch alle Ritzen. Deshalb finanziert Caritas im Winter Heizungen, Gasflaschen, Gasnachfüllungen und Decken.
  • Damit Caritas auf die spezifischen Bedürfnisse und Nöte der Flüchtlinge eingehen kann, vermittelt sie Personen, die psychosoziale Unterstützung benötigen, an entsprechende interne oder externe Dienstleister weiter und hält den Kontakt mit ihnen aufrecht.
  • Um Caritas Jordanien und ihr Engagement zu stärken, unterstützt Caritas die Partnerorganisation bei der Entwicklung eines humanitären Landesprogrammes, verfeinert das Datenmanagementsystem weiter und schult 80 Mitarbeitende von Caritas Jordanien in deren Handhabung.

In Ergänzung zur Deckung der Grundbedürfnisse fördert Caritas in Jordanien auch Einkommensmöglichkeiten für syrische Flüchtlinge und bedürftige jordanische Familien 

 

Region/Ort:
Gouvernements Mafraq, Irbid, Zarqa and Amman / Jordanien


Zielgruppe:
360 Haushalte (300 syrische, 60 jordanische Haushalte 2'514 Menschen), 2'220 Syrer und 294 Jordanier. 80 Mitarbeitende von Caritas Jordanien und 16'000 indirekt Begünstigte.


Mittelbedarf:
CHF 3'322'612


Projektdauer:
01.1.2017 bis 31.03.2019


Projektnummer:
P170014


Projektziel:
Deckung humanitärer Bedürfnisse schutzbedürftiger syrischer Flüchtlinge ausserhalb der Lager und vulnerabler Jordanier, welche von der syrischen Krise in Jordanien betroffen sind und in Übereinstimmung mit dem Jordan Response Plan 2016-2018 (JRP).


Projektverantwortliche:
Mandy Zeckra, Tel: +41 41 419 23 91; mzeckrato make life hard for spam bots@to make life hard for spam botscaritasto make life hard for spam bots.ch


Abteilung:
Katastrophenhilfe Ausland

 

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