Navigation mit Access Keys

 
Jordanien

Spezifische Nothilfe für syrische Flüchtlinge und bedürftige jordanische Familien

Syrischen Flüchtlingen, die im Norden Jordaniens ausserhalb der Lager leben, fehlt es an allem. Auch die einheimische Bevölkerung leidet zunehmend unter der Flüchtlingskrise, die die ohnehin begrenzten Ressourcen des Landes strapaziert. Caritas hilft gut 6700 Menschen dabei, ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung und warme und sichere Unterkünfte zu sichern. 

 

Land / Region / Ort
Jordanien / Gouvernements Mafraq, Irbid, Zarqa und Amman


Zielgruppe
1'100 Haushalte (860 syrische, 250 jordanische Haushalte / mindestens 6'700 Menschen); 80 Mitarbeitende von Caritas Jordanien und 16'000 indirekt Begünstigte.


Mittelbedarf
3'571'744 Franken


Projektdauer
01.1.2017 bis 31.03.2019


Projektnummer
P170014


Projektziel
Deckung humanitärer Bedürfnisse schutzbedürftiger syrischer Flüchtlinge ausserhalb der Lager und vulnerabler Jordanier, welche von der syrischen Krise in Jordanien betroffen sind und in Übereinstimmung mit dem Jordan Response Plan 2016-2018 (JRP).


Projektverantwortlicher
Richard Asbeck, Tel: 041 419 22 29, rasbeckto make life hard for spam bots@to make life hard for spam botscaritasto make life hard for spam bots.ch


Abteilung
Katastrophenhilfe Ausland

 

2017 hat sich die ohnehin schon schwierige Situation vieler syrischer Flüchtlinge in Jordanien weiter verschlechtert. Von den über 650'000 syrischen Flüchtlingen in Jordanien wohnen 79 Prozent ausserhalb der Lager, vor allem in Städten. Die meisten von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze. Sie kämpfen darum, ihre Grundbedürfnisse wie Nahrung und Unterkunft zu decken. Um das benötigte Geld zusammenzubekommen, sind sie gezwungen, gefährliche Strategien anzuwenden: Sie essen weniger, nehmen ihre Kinder aus der Schule, verzichten auf Gesundheitsmassnahmen oder nehmen ausbeuterische oder gefährliche Arbeiten an.

Bargeldhilfe, bessere Hygienebedingungen, Winterhilfe und individuelle Unterstützung

Caritas Schweiz hilft mit ihrem Projektpartner Caritas Jordanien 860 syrischen Flüchtlingsfamilien sowie 250 bedürftigen jordanischen Haushalten dabei, ihre Grundbedürfnisse zu sichern. Insgesamt 1110 Haushalte in den Provinzen Mafraq, Irbid, Zarqa und Amman erhalten so begrenzte, dafür vertiefte Unterstützung über einen Zeitraum von zwei Jahren:

  • Eines der zentralen Bedürfnisse der Menschen ist Bargeldhilfe zur Deckung der Grundbedürfnisse einschliesslich Miete. Caritas Schweiz überweist deshalb monatlich Geld auf Bankkarten, um sicherzustellen, dass sie ihr Überleben sichern können.
  • 30 schutzbedürftige Haushalte in Notsituationen erhalten zusätzlich Bargeldhilfe.
  • Caritas renoviert zudem 200 Unterkünfte und verbessert die Hygienebedingungen. Sie unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner auch bei der Sicherung der Mietverträge.
  • Der Winter wird auch in Jordanien sehr kalt. Die Kälte und Nässe dringt in den einfachen Unterkünften durch alle Ritzen. Deshalb finanziert Caritas im Winter Heizungen, Gasflaschen, Gasnachfüllungen und Decken.
  • Damit Caritas auf die spezifischen Bedürfnisse und Nöte der Flüchtlinge eingehen kann, vermittelt sie Personen, die psychosoziale Unterstützung benötigen, an entsprechende interne oder externe Dienstleister weiter und hält den Kontakt mit ihnen aufrecht.
  • Um Caritas Jordanien und ihr Engagement zu stärken, unterstützt Caritas die Partnerorganisation bei der Entwicklung eines humanitären Landesprogrammes, verfeinert das Datenmanagementsystem weiter und schult 80 Mitarbeitende von Caritas Jordanien in deren Handhabung.

In Ergänzung zur Deckung der Grundbedürfnisse fördert Caritas in Jordanien auch Einkommensmöglichkeiten für syrische Flüchtlinge und bedürftige jordanische Familien 

 

Suheil hat der Krieg die Sprache genommen

 

Ihre Spende

Ersatzinhalte