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Die Menschenrechte nicht aufs Spiel setzen

Die Caritas sagt NEIN zur «Selbstbestimmungs­initiative»

Am 25. November stimmt die Schweiz über die «Selbstbestimmungsinitiative» ab. Für die Caritas ist der Fall glasklar: Wir sagen NEIN zu diesem Angriff auf die Menschenrechte. Denn wir setzen uns ein für eine Welt, in der die unantastbare Würde und die Rechte eines jeden Menschen respektiert werden ‒ und eine, in der wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, statt uns abzuschotten. Auch in unserem eigenen Interesse.

 
Video produziert von Andreas Stäuble/Filmonauten (Luzern)
 

Die «Selbstbestimmungsinitiative» hat zum Ziel, dass die Schweizer Bundesverfassung über dem Völkerrecht steht. Im Konfliktfall könnte dies dazu führen, dass die Schweiz völkerrechtliche Verträge aufkündigen müsste. Das ist ein direkter Angriff auf die Menschenrechte und stellt eine Gefahr für die internationale Zusammenarbeit dar.

Wir sagen NEIN

  • weil die Schweiz kein Vorbild für Diktatoren werden darf: Die Selbstbestimmungsinitiative will, dass die Schweiz internationales Recht übergeht, wenn dieses unseren Gesetzen widerspricht. Damit wird die Schweiz zum Vorbild von autoritären Regimes. Auch Diktatoren verletzen internationales Recht, wenn sie sich davon einen Vorteil versprechen;
  • weil die Schweiz sonst ihre Glaubwürdigkeit verliert in ihrem humanitären Engagement: Der Schutz der Menschenrechte ist zentraler Bestandteil der humanitären Tradition der Schweiz. Die Selbstbestimmungsinitiative stellt die Gültigkeit der Menschenrechte in Frage. Damit setzt die Schweiz genau jene Werte aufs Spiel, die ihr internationales Engagement glaubwürdig macht;
  • weil die Schweiz selbst auf internationales Recht angewiesen ist: Die internationale Zusammenarbeit wird auch für die Schweiz immer wichtiger. Gegen das Abschmelzen der Gletscher in unseren Bergen oder die Fluchtursachen in Afrika können wir nur zusammen mit anderen Ländern wirksam etwas unternehmen. Internationales Recht zu schwächen schadet deshalb auch der Schweiz.

«Mit aller Entschiedenheit müssen wir zu dieser Initiative Nein sagen»: Schliessen Sie sich Hugo Fasel an, schliessen Sie sich der Caritas und der Allianz Schutzfaktor M (siehe unten) an und lehnen Sie am 25. November 2018 die Initiative ab. 

 
 
 

 

Caritas Schweiz ist eine von über 120 Organisationen und weiteren 12'000 Privatpersonen, die sich zu Schutzfaktor M zusammengeschlossen haben. Schutzfaktor M ist die Allianz der Zivilgesellschaft, die gegen die «Selbstbestimmungsinitiative» kämpft.

Zur Webseite von Schutzfaktor M

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