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Dans le sud du Liban, les partenaires de Caritas Suisse continuent d'intervenir avec des cliniques mobiles, comme ici en 2025.
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Krieg im Libanon eskaliert – Hilfe ist dringend nötig

Caritas Schweiz leistet humanitäre Hilfe im Libanon

Ihre Spende für die betroffenen Menschen im Libanon und in der Region

Die humanitäre Lage im Nahen Osten verschärft sich. Aktuell gibt es besonders im Libanon heftige Bombardierungen, mehrere tausend Menschen wurden bereits getötet oder verletzt. Caritas Schweiz leistet humanitäre Soforthilfe für die Betroffenen.

Der Krieg im Libanon hat eine riesige Fluchtbewegung ausgelöst. Über 1,3 Millionen Menschen mussten ihr Zuhause bereits verlassen – das ist mehr als jede fünfte Person im Land. Schutz suchen viele in Beirut. Doch auch die Hauptstadt wird vermehrt Ziel von Angriffen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Grossteil der Notunterkünfte bereits voll ist, die Menschen müssen in Zelten oder unter freiem Himmel schlafen.

Porträt von Wael Darwish, Direktor Regionales Programm Naher Osten bei Caritas Schweiz
«Die Not und Zerstörung sind enorm. Viele Menschen, die jetzt fliehen, haben das schon einmal erlebt, manche zum zweiten oder dritten Mal. Sie sind erschöpft, verängstigt und kommen oft mit nichts in den Händen an.»Wael DarwishDirektor Naher Osten bei Caritas Schweiz

Lebensmittel und Notunterkünfte sind dringend nötig

Der humanitäre Bedarf ist riesig. «Am dringendsten benötigt werden aktuell lebenswichtige Güter wie Trinkwasser, Lebensmittel, Hygiene-Sets, notfallmedizinische Gesundheitsdienste und Notunterkünfte», berichtet Darwish. Caritas Schweiz leistet gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen AMEL Association und Caritas Libanon Nothilfe für die betroffenen Menschen. Weitere Massnahmen in der Region werden laufend überprüft.

Bitte unterstützen auch Sie die notleidende Zivilbevölkerung im Libanon und in der Region mit einer Spende. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Mithilfe. ❤️

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Konflikt trifft gebeutelte Zivilbevölkerung im Libanon hart

Seit Ende Februar kommt es im Nahen Osten zu massiven Bombardierungen in verschiedenen Ländern. Auch Israel und die libanesische Hisbollah greifen sich gegenseitig an. Friedensgespräche wurden zwar angekündigt, für die Zivilbevölkerung ist aber keine Entspannung spürbar, im Gegenteil: Die Zerstörung der Infrastruktur wird sich noch lange auf das alltägliche Leben auswirken. So wurde etwa auch die letzte Brücke in den Süden des Libanons zerstört, was die Versorgung der Menschen in dieser Region massiv erschwert.

«Die Zahl der Opfer steigt, die Anzahl Vertriebener ebenso. Die Lage ist wirklich ernst. Jetzt brauchen wir die Unterstützung aller.»Wael Darwish

Der Libanon leidet seit Jahren unter einer sich verschärfenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise. Etwa 60 Prozent der Menschen lebt in Armut. Viele waren erst in den vergangenen Monaten in ihre Heimat im Südlibanon zurückgekehrt, nachdem sie bei der letzten Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahr 2024 vertrieben worden waren. Nun verlieren sie erneut Schutz, Stabilität und Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen.

Als humanitäre Organisation ruft Caritas Schweiz alle Parteien eindringlich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, zur Diplomatie zurückzukehren und umgehend zu deeskalieren. Die Caritas appelliert an einen sofortigen Waffenstillstand, den Schutz der Zivilbevölkerung und die konsequente Wahrung des humanitären Völkerrechts. «Die Zivilbevölkerung darf nicht den Preis weiterer Gewalt tragen. Alles muss darangesetzt werden, Menschenleben zu schützen und die Stabilität in der Region zu bewahren», betont Darwish.

Weitere Informationen zur Caritas-Hilfe

Titelbild: Im Süden des Libanon sind die Partner von Caritas Schweiz auch jetzt mit mobilen Kliniken unterwegs wie hier 2025. © Caritas Schweiz