Les agricultrices et agriculteurs au Mali sont particulièrement touchés par les effets du changement climatique. Garantir la sécurité alimentaire n’est possible que s’ils ont accès aux ressources et technologies nécessaires pour produire suffisamment de denrées alimentaires, même dans des conditions climatiques modifiées.
Les agricultrices et agriculteurs au Mali sont particulièrement touchés par les effets du changement climatique. Garantir la sécurité alimentaire n’est possible que s’ils ont accès aux ressources et technologies nécessaires pour produire suffisamment de denrées alimentaires, même dans des conditions climatiques modifiées.

Stärkung der Resilienz ländlicher Gemeinschaften

beendet

Projekt in Mali - Phase III 2025
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Überblick

Thema

Einkommen, Klima

Budget

326’509 Schweizer Franken

Dauer

01.11.2024 – 31.10.2025

Projektgebiet

Mali, Kita

Zielgruppen

Direkte Begünstigte 3'950 Personen (ca. 600 Haushalte); indirekte Begünstigte: Die Bevölkerung der sechs Gemeinden (ca. 51'641 Personen).

Projektnummer

P240048

Finanzierung

LuxDev, Caritas Schweiz

Projekt im Detail

Die malische Gesellschaft sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die ihren Alltag stark beeinflussen. Dazu gehören klimatische Faktoren, Konflikte, politische und sicherheitspolitische Instabilität sowie eine schwache Wirtschaft. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten und fast die Hälfte lebt in extremer Armut. Mali gehört zu den Ländern der Welt, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind: Wiederkehrende Dürren, Überschwemmungen und Erosion führen dazu, dass die Böden immer unfruchtbarer werden. Gleichzeitig sind etwa 70% der Bevölkerung im Agrarsektor tätig. Die Produktion erfolgt hauptsächlich auf familiären Betrieben zur Eigenversorgung mit wenig technischem Equipment. Aufgrund der sich verschlechternden Umweltbedingungen und der unzureichend an den Klimawandel angepassten Anbaumethoden werden Missernten immer häufiger. Zusätzlich haben kleine Landwirtinnen und Landwirte kaum direkten Zugang zum Markt. Ihre Vernetzung mit Verarbeitungsindustrien, Transportunternehmen, Händlern und Konsumenten ist schwach. Aus diesen Gründen erzielen kleine Landwirtinnen und Landwirte nur geringe Einnahmen und haben Mühe, ihre Familien zu ernähren. Dies hat insbesondere dramatische Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit der ländlichen Bevölkerung.

Das Projekt trägt zur Ernährungssicherheit gefährdeter Gemeinschaften im Kreis Kita bei, indem es ihre Resilienz gegenüber dem Klimawandel und strukturellen Defiziten durch Einkommensdiversifizierung und ein inklusives Marktsystem stärkt. Im Vergleich zu den vorherigen Projektphasen wird in dieser dritten Phase der Handlungsbereich auf weitere Wertschöpfungsketten ausgeweitet, wobei der Schwerpunkt auf der Beteiligung von Frauen liegt.

Das Projekt unterstützt kleine Produzentinnen und Produzenten dabei, ihre Produktion nachhaltig zu gestalten, indem „Climate Proofing“ konsequent integriert wird. Mithilfe detaillierter Studien zu Klima und Markt werden die technischen und beruflichen Kompetenzen der Produzentinnen und Produzenten gestärkt. Sie werden in ökologischen und nachhaltigen Anbaumethoden geschult, und landwirtschaftliche Fachdienste werden ausgebaut.

Darüber hinaus wird der Marktzugang für kleine Produzentinnen und Produzenten verbessert. Zum Beispiel wird durch die Vernetzung der Marktakteure der Zugang zu hochwertigen Betriebsmitteln wie an den Klimawandel angepasstem Saatgut, notwendigen Dienstleistungen sowie Echtzeitinformationen zu Klima und Markt verbessert.

Das Projekt unterstützt zudem die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, um kleinen Produzentinnen und Produzenten zu helfen, mehr Einkommen zu generieren und somit ihre Familien nachhaltig zu ernähren. Wie in den beiden vorherigen Projektphasen liegt auch in dieser Phase ein besonderer Schwerpunkt auf der Ausbildung und Professionalisierung von Produzentenorganisationen. Diese Organisationen bilden solide Strukturen, die langfristig zur Resilienz der Produzentinnen und Produzenten beitragen.

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Titelbild: Landwirtinnen und Landwirte in Mali sind besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Die Sicherstellung der Ernährungssicherheit ist nur möglich, wenn sie Zugang zu den notwendigen Ressourcen und Technologien erhalten, um auch unter den veränderten klimatischen Bedingungen ausreichende Nahrungsmittel produzieren zu können. © Andreas Schwaiger