

Nothilfe nach dem Erdbeben: Güter des täglichen Bedarfs und Nahrungsmittelhilfebeendet
Überblick
Nothilfe mit Gebrauchsartikel und energiereicher Nahrung für vom Erdbeben betroffene Familien in der Provinz Kunar
7'956 Schweizer Franken
16.01.2026 - 15.04.2026
Bezirke der Kunar Provinz, Afghanistan
Vom Erdbeben betroffene Haushalte, mit besonderer Berücksichtigung von von Frauen geführten Haushalten, älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehenden, schwangeren und stillenden Frauen sowie Haushalten mit Kindern unter fünf Jahren.
P260026
Caritas Schweiz
Projekt im Detail
Afghanistan ist stark anfällig für Naturkatastrophen. Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren verschärfen die bereits bestehende sozioökonomische Fragilität des Landes. Am 31. August 2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6.0 den Osten Afghanistans, wobei die Provinz Kunar zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehörte. Tausende Haushalte verloren ihre Unterkünfte, Vermögenswerte und Lebensgrundlagen. Dadurch verschärften sich bestehende Verwundbarkeiten im Zusammenhang mit Armut, Arbeitslosigkeit, Ernährungsunsicherheit, Vertreibung und rückläufiger humanitärer Hilfe weiter.
Das Erdbeben ereignete sich in einem Kontext geschwächter Gesundheitsdienste, beschädigter Infrastruktur, eingeschränkten Marktzugangs und einer steigenden Zahl von Rückkehrenden aus Nachbarländern. Eine von lokalen Partnerorganisationen im September 2025 durchgeführte schnelle Bedarfsanalyse identifizierte erhebliche Lücken bei der Wintervorsorge und bei der Ernährung. Besonders betroffen sind von Frauen geführte Haushalte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende, schwangere und stillende Frauen sowie Haushalte mit Kindern unter fünf Jahren.
Zusätzliche Zugangsbeschränkungen durch Erdrutsche, Nachbeben und beschädigte Strassen erschweren es den Haushalten weiter, ihre grundlegenden Bedürfnisse zu decken. Eine rasche und gezielte humanitäre Unterstützung ist daher entscheidend, um negative Bewältigungsstrategien zu verhindern und eine weitere Verschlechterung der Lebensbedingungen zu vermeiden.
Stabilisierung der Lebensbedingungen besonders verletzlicher, vom Erdbeben betroffener Haushalte durch rechtzeitige Unterstützung bei der Wintervorsorge und durch ernährungsbezogene Hilfe. Damit sollen unmittelbare Überlebensbedürfnisse gedeckt sowie Schutz- und Ernährungsrisiken während der Winterperiode reduziert werden.
- 30 Haushalte erhalten Unterstützung für die Wintervorsorge durch die Verteilung von Hilfsgütern des täglichen Bedarfs (Winterdecken).
- 30 Kinder unter fünf Jahren sowie schwangere und stillende Frauen erhalten energiereiche Nahrungsmittelpakete gemäss den Richtlinien des Food Security and Agriculture Cluster (FSAC) und des World Food Programme (WFP).
- Die unterstützten Haushalte verbessern ihre Fähigkeit, grundlegende Bedürfnisse im Bereich Wintervorsorge, Ernährung und Gesundheit zu decken.
- Schutzrisiken werden durch transparente Auswahlverfahren, sichere Verteilungspraktiken und gemeinschaftsbasierte Rechenschaftsmechanismen reduziert.
Weitere Projekte Engagement für eine Welt ohne Armut
Titelbild: Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen. © Lefteris Partsalis


