

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist bei Caritas Schweiz eine konkrete Realität. Sie ist die Grundlage für alle Projekte und die Art und Weise, wie die Caritas agiert. Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit zu verankern, ist ein sich ständig weiterentwickelnder Prozess. Caritas Schweiz verfügt über eine Nachhaltigkeitsstrategie und engagiert sich damit auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene. Damit trägt sie zur nachhaltigen Entwicklung der Agenda 2030 in der Schweiz und weltweit bei.
Klimaschutz und Armutsbekämpfung gehören untrennbar zusammen. Vor diesem Hintergrund arbeitet Caritas Schweiz sowohl operativ als auch politisch an den Zielen der Agenda 2030 und der Klimagerechtigkeit:
- In der Internationalen Zusammenarbeit legt Caritas Schweiz einen Schwerpunkt in der Bekämpfung der Folgen der Klimakrise. Sie arbeitet hierfür mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen, mit internationalen und lokalen Partnern, der Privatwirtschaft und multinationalen Gebern zusammen.
- Auf politischer Ebene leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung der Caritas Schweiz zum Thema Klima und beeinflusst durch die politische Öffentlichkeitsarbeit Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse auf nationaler und kantonaler Ebene.

Caritas Schweiz ist überzeugt davon, dass den Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung nur in starken Kooperationen und Zusammenarbeit wirkungsvoll entgegengetreten werden kann. Sie arbeitet deshalb eng mit Akteuren der Zivilgesellschaft zusammen, pflegt aber auch Beziehungen zu Bund und Regierungsstellen im Ausland, Forschungsinstitutionen und Wirtschaftsakteuren auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene. Damit wollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und unseren Beitrag leisten zur Erreichung der Ziele der Agenda 2030 und zu einer klimagerechten Welt.
Die regelmässig durchgeführte CO2-Bilanzierung an allen In- und Auslandstandorten von Caritas Schweiz ermöglicht eine Hotspot-Analyse und bildet die Grundlage für die Planung und das Monitoring des Absenkpfades. Ausserdem können über einen internen Klimafonds Emissionen ausgeglichen werden. Die Mittel werden in ausgewählte Caritas-Projekte mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit investiert.
Caritas Schweiz sensibilisiert ihre Mitarbeitenden regelmässig für diese Themen, zum Beispiel im Bereich der Mobilität: Sie werden ermutigt, öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg zu nutzen und Geschäftsreisen werden auf ein Minimum beschränkt.
Wo immer möglich werden digitale Kommunikationskanäle für die Projektarbeit genutzt, um Reisen zu vermeiden. In der internationalen Zusammenarbeit illustrieren lokale Journalistinnen und Journalisten die Projekte. Bei internen Veranstaltungen und Anlässen mit der Öffentlichkeit und Spendenden sind Aperitifs und Caterings ausschliesslich vegetarisch. Caritas Schweiz setzt beim Energieverbrauch auf die Optimierung der Technik der von ihr genutzten Gebäude und fördert Ökostrom. Ausserdem werden Green-IT- und Digitalisierungsmassnahmen für alle Mitarbeitenden stetig entwickelt.
Neben der Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte räumt die Caritas der lokalen Beschaffung und lokalen öffentlichen Aufträgen Priorität ein. Caritas Schweiz ist bestrebt, ihre Mittel effizient einzusetzen und informiert transparent über die geleistete Arbeit, Strukturen sowie die Herkunft, den Einsatz und die Wirkung der verwendeten Mittel. Die Anlagepolitik beruht auf ökologischen und ethischen Ansätzen und Nachhaltigkeitskriterien werden auch bei der Verwaltung der Pensionskasse angewandt.
Zum einen engagiert sich die Caritas mit Projekten und Aktivitäten direkt zugunsten benachteiligter und armutsbetroffener Menschen im In- und Ausland. Zum anderen macht sie mit ihrer Informations- und Sensibilisierungsarbeit und politischem Lobbying auf bestehende Missstände, Herausforderungen und Ungerechtigkeiten aufmerksam und setzt sich in der Öffentlichkeit und auf der politischen Ebene für eine gerechte Sozial-, Migrations- und Entwicklungspolitik ein.
Bei den Arbeitsbedingungen legt die Caritas besonderen Wert auf Lohngleichheit, Möglichkeiten zu Teilzeitarbeit und Homeoffice, breite Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Berufsbildung und bietet integrative Arbeitsangebote an. Auch handelt die Caritas als sozial verantwortliche Partnerin gegenüber dem Personalverband.
Die Projekte der Caritas tragen im In- und Ausland zur nachhaltigen Entwicklung bei. In armutsbetroffenen Ländern im Globalen Süden fördert Caritas Schweiz nachhaltige Anbaumethoden und Energieformen. Auch in der Schweiz fördert sie die Nachhaltigkeit, zum Beispiel mit der Kleiderzentrale, im youngCaritas-Projekt Faires Lager und mit verschiedenen Integrationsprojekten. Caritas Schweiz ist bestrebt, ihr Engagement für Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Aktuelle Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeitsstrategie 2030
Kurzversion
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Kontakt

Maria Claudelin
NachhaltigkeitsverantwortlicheAdligenswilerstrasse 15
Postfach
CH-6002 Luzern
Titelbild: Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels durch Vielfalt und Anpassung der landwirtschaftlichen Methoden in Mali. © Fabian Biasio