Corona-Krise: Familien und Alleinstehende in akuten Notlagen brauchen unsere Hilfe

Die Lage ist dramatisch. Die Folgen der Corona-Krise sind nicht nur gesundheits- und wirtschaftspolitisch schwerwiegend. Sie stürzen auch zahlreiche Familien und ältere Alleinstehende in eine akute Notsituation. Die Menschen sehen sich in ihrer Existenz bedroht, wie die bei uns eintreffenden Anfragen um Hilfe deutlich zeigen.

 

In Krisensituationen geraten die Schwächsten einer Gesellschaft am stärksten unter die Räder. Das ist auch in der aktuellen Corona-Krise der Fall. Die Bedürfnisse von Menschen in Not sind zahlreich: Väter und Mütter haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren, weil sie nach Hause geschickt worden sind. Sie geraten sofort in finanzielle Engpässe, wenn sie ohne Festanstellung sind. Und sie kommen mit ihrer Arztrechnung zu uns, denn es fehlt das nötige Geld. Erschwerend kommt dazu, dass unzählige Eltern nicht wissen, wer ihre Kinder betreuen soll, damit sie arbeiten können. Viele Familien brauchen zusätzlich Entlastung, weil sie in der Pflege von Corona-Patienten oder in der Betreuung älterer Menschen engagiert sind. 

Die Caritas sieht Menschen in solchen Situationen in akuter Gefahr. Hugo Fasel, Direktor von Caritas Schweiz, konstatiert: «Genauso wie Kleinbetriebe in Liquiditätsprobleme geraten, fehlt auch vielen armutsgefährdeten Familien das Geld, um ihre Rechnungen auf das bevorstehende Monatsende hin zu bezahlen. Für sie steht kein vom Finanzdepartement garantierter Kredit zur Verfügung. Familien und Alleinstehende mit Kleineinkommen und einem Zuverdienst geraten innert kürzester Zeit in die Krise. Die Ärmsten trifft es heftig.»

 

Bringen Sie mit Ihrer Spende Ihre Solidarität zum Ausdruck

Caritas setzt sich deshalb auch, ja gerade in der Krise, vehement für die Armutsbetroffenen und für Familien in prekären Lebenssituationen ein. Damit wir dieser Bevölkerungsgruppe, die schon vor dem Coronavirus am Existenzminimum lebte, wirksam helfen können, sind wir dringend auch auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Mit Ihrer Spende bringen Sie Ihre Solidarität und Mitgefühl mit jenen Menschen zum Ausdruck, die wegen der Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Sie engagieren sich für den sozialen Zusammenhalt, und Sie setzen ein Zeichen der Hoffnung, das in solch schwierigen Zeiten dringend nötig ist.

 

Ihre Spende

 

Hinweis für Hilfesuchende

Wir sammeln für Menschen, welche bereits vor der Corona-Krise am Existenzminimum lebten. Und die jetzt aufgrund der aktuellen Situation zusätzlich in eine Notlage geraten.

Es sind die Caritas-Organisationen in den Regionen, die abklären, ob wir Sie unterstützen können. Wir bitten Sie daher, sich an die Caritas in Ihrer Region zu wenden. Bitte legen Sie Ihrer Anfrage einen Nachweis (z.B. KulturLegi, Caritas-Markt-Karte, Sozialhilfebezug) bei. 

Lebten Sie vor der Corona-Krise noch nicht in einer prekären Situation? In diesem Fall bitten wir Sie, sich direkt an die zuständigen Behörden (zum Beispiel die Sozialdienste ihrer Wohngemeinde) zu wenden. Wenn Sie eine AHV-Rente beziehen, dann melden Sie sich bitte bei Pro Senectute.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Mut in dieser schwierigen Zeit.

Adressen der Regionalen Caritas-Organisationen

 

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