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Acht Jahre Krieg in Syrien

Nach acht Jahren Krieg sind Millionen syrischer Familien heimatlos – im eigenen Land, in den Nachbarländern, in Europa. Oft traumatisiert, kämpfen sie weiter um eine sichere Zukunft. Wir dürfen sie nicht im Stich lassen.  

 

«Im Krieg sind viele schlimme Dinge passiert», sagt Bilal (12) und schaut ins Leere. Dieser Krieg hat ihn und seine Familie aus Hassaké in Nordostsyrien in den Libanon vertrieben. Dort leben sie von der Hand in den Mund. Aïcha (11), die bei einem Bombardement ihre Mutter verlor, ist in der syrischen Hauptstadt Damaskus gestrandet. Auch sie kämpft ums Überleben. Und Salar (10), dessen Familie ebenfalls aus Hassaké stammt, hat eine lange Flucht über den Irak und Griechenland in die Schweiz hinter sich. Im Asylzentrum fühlt er sich immerhin sicher.

Millionen Kindern wie Bilal, Aïcha oder Salar fehlt nach acht Jahren Krieg eine lückenlose Grundausbildung. Viele Schulen wurden zerstört, im Kriegschaos war Schulunterricht selten möglich. Wer floh, musste die Schule ohnehin abbrechen. Am neuen Ort stand zunächst das Überleben im Zentrum.

Nagende Unsicherheit

Wie geht es für sie weiter? Die Kampfhandlungen in Syrien haben abgenommen, aber für die Menschen bleibt die Ungewissheit riesig. Von einer koordinierten Rückkehr, von Normalität sind sie weit entfernt. Selbst wenn ihr Haus unversehrt ist: Was würde die Familien erwarten in einem zerbombten, von Korruption gebeutelten Land ohne Schutz vor Gewalt, ohne funktionstüchtiges Bildungswesen, mit über 50 Prozent Arbeitslosigkeit? An einem Ort, dessen Zerstörung sie überall an die verlorenen Nachbarn und Familienmitglieder erinnert?

Die Menschen zu versorgen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu bieten, bleibt eine der grössten Herausforderungen des Kriegs. Wir müssen die Menschen in Syrien und den Nachbarländern, aber auch in der Schweiz, mehr denn je dabei unterstützen, sie zu bewältigen.

Erfahren Sie, welches die dringendsten Nöte der Menschen sind, was wir genau tun, und wie Sie helfen können:

 
 
 
 
 
 
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