Affected children are looked after by the helpers on site.
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Resilienz durch integrierte Dienstleistungen für soziales Empowerment

beendet

Projekt RISE in der Ukraine
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Überblick

Budget

2'901'080 Schweizer Franken

Projektgebiet

Oblaste Odessa, Mykolajiw und Cherson

Zielgruppen

Zielgruppe sind 7’185 Personen auf individueller Ebene, darunter 566 Haushalte, die Dienstleistungen für den ganzen Haushalt erhalten. Bei den Begünstigten handelt es sich um gefährdete, vom Konflikt betroffene Bevölkerungsgruppen, darunter Binnenvertriebene, Rückkehrer und nicht vertriebene Personen. Rund 44% der Begünstigten sind Männer und 56% Frauen.

Projektnummer

P240029

Projekt im Detail

Zwei Jahre nach der grossangelegten Invasion in der Ukraine bringt der Krieg weiterhin unsägliches Leid über die Bevölkerung und verursacht erhebliche Schäden an Infrastruktur und Dienstleistungen, einschliesslich Wohnraum, Gesundheits-, Bildungs- und Energieeinrichtungen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist enorm: Im Jahr 2024 sind landesweit 14,6 Millionen Menschen und in den südlichen Oblasten Odessa, Mykolajiw und Cherson 1,9 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sein.

Aufbauend auf dem Erfolg von CARE4U2 schlagen Caritas Schweiz (CACH) und Caritas Spes (CS) eine dritte gemeinsame Projektphase vor, RISE: Resilience through Integrated Services for Social Empowerment. Dieses integrierte Projekt ist sektorübergreifend und zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit, die Sicherheit und das Wohlergehen der vom Konflikt betroffenen Menschen in der Südukraine zu verbessern.

Das Projekt basiert auf partizipativen Bedarfsanalysen, die gemeinsam mit einem Queerschnitt von Menschen aus gefährdeten und marginalisierten Gruppen durchgeführt werden, und wurde unter Berücksichtigung von Konfliktsituationen konzipiert. Die Projektaktivitäten werden mit Hilfe multidisziplinärer mobiler Teams, die von Freiwilligen aus der Bevölkerung unterstützt werden, auf unterversorgte ländliche Gebiete ausgeweitet, in denen der Bedarf besonders hoch ist.

RISE wird die Fortsetzung der bestehenden erfolgreichen Programmpartnerschaft zwischen CACH und CS ermöglichen, um gefährdete und von Konflikten betroffene Bevölkerungsgruppen in der Ukraine zu erreichen.

Ziel von RISE ist es, die Widerstandsfähigkeit, die Sicherheit und das Wohlergehen der vom Konflikt betroffenen Menschen zu verbessern. Aufbauend auf Phase 2 wird in Phase 3 weiterhin auf den Bedarf an Nothilfe reagiert und zu stabilisierungsorientierten Aktivitäten übergegangen, indem langfristige und nachhaltige Lösungen priorisiert und unterstützt werden. Zusätzlich werden die Massnahmen zur Bereitstellung von Unterkünften und zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen, die vom Konflikt in der Südukraine betroffen sind, ausgeweitet.

Das RISE-Projekt verfolgt einen komplementären und ganzheitlichen Ansatz, der Unterkünfte, Schutz, MHPSS und Bargeldhilfe kombiniert, um die Begünstigten in die Lage zu versetzen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. RISE deckt die Bedürfnisse in drei Zielbereichen ab:

  • Unterbringung: Um den Begünstigten ein sicheres und menschenwürdiges Wohnen zu ermöglichen, wird Bargeld für kleine und mittlere Reparaturen an Unterkünften zur Verfügung gestellt. Damit sollen sozial und wirtschaftlich gefährdete nicht vertriebene Personen sowie Rückkehrer, deren Häuser beschädigt wurden, unterstützt werden. Auch Binnenvertriebene und die lokale Bevölkerung, deren Häuser beschädigt oder zerstört wurden, werden unterstützt.
  • Schutz: Aufgrund von Vertreibungen, Unterbrechungen der Lebensgrundlagen und Versorgungslücken haben viele vom Konflikt betroffene Ukrainer Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und ihre Grundbedürfnisse zu decken. Um den Schutzbedürfnissen gerecht zu werden, bietet RISE Fallmanagement an, um gefährdeten und ausgegrenzten Menschen zu helfen, ihre Rechte wahrzunehmen und Zugang zu Dienstleistungen zu erhalten. Als Reaktion auf einen Schock oder eine Vertreibung wird sozioökonomisch gefährdeten Personen Soforthilfe in Form von Bargeld zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Grundbedürfnisse decken können. Um Ausbeutung und Missbrauch vorzubeugen, wird eine flächendeckende Sensibilisierung für das System der Bargeld-Nothilfe durchgeführt.
  • Dienste für psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MHPSS): Die weitrechenden Stressfaktoren, denen die Ukrainer ausgesetzt sind, haben das psychische Wohlbefinden eines Grossteils der Bevölkerung an den Rand der Erschöpfung gebracht, und es besteht eine grosse Nachfrage nach einer erhöhten Verfügbarkeit von MHPSS. RISE plant, dem Bedürfnis nach Wohlbefinden und psychischer Gesundheit mit einem ganzheitlichen Ansatz zu begegnen, der gemeindebasierte psychosoziale Unterstützung, Peer-to-Peer-Selbsthilfegruppen auf Grundlage gemeinsamer Erfahrungen, individuelle Beratung für Menschen mit emotionalen Problemen und Kunsttherapie in Gruppen kombiniert.
  • Weitere Komponenten: Unterstützung der technischen Partner, um eine qualitativ hochwertige Umsetzung und Weiterführung der Aktivitäten nach Projektende zu gewährleisten, sowie die Einrichtung einer Geschäftsentwicklungseinheit und einer Monitoring-, Evaluierungs-, Rechenschafts- und Lerneinheit auf nationaler Ebene, die zur Verbesserung der Programmqualität und finanziellen Nachhaltigkeit beitragen.
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Das Projekt wird finanziert durch:

  • Glückskette

Titelbild: Betroffene Kinder werden von den Helferinnen vor Ort betreut. © Caritas Ukraine