Prämien verbilligen – Armut bekämpfen

Caritas-Positionspapier 

Die Krankenkassenprämien steigen Jahr für Jahr und sind so für immer mehr Menschen mit tiefen Einkommen nicht mehr bezahlbar. Sie verstärken somit die Armut in der Schweiz. Dies liegt auch daran, dass Menschen mit tiefen Einkommen durch die Prämienverbilligung nicht mehr genügend entlastet werden. Die Kantone haben sich zu Lasten des Bundes aus der Finanzierung der Prämienverbilligung zurückgezogen und somit die Armutsprävention geschwächt. Caritas Schweiz beobachtet diese Entwicklung mit Sorge und fordert ein politisches Umdenken. Die Prämienverbilligung muss als zentrales Instrument der Armutsprävention anerkannt und entsprechend ausgebaut werden. Es braucht verbindliche Ziele, welche die Belastung der Haushalte begrenzen.

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«Menschen mit tiefen Einkommen dürfen
nicht der Willkür der jährlichen Budgetdebatten ausgesetzt sein. Die Prämienverbilligung ist für sie zentral, um finanziell
über die Runden zu kommen.»

Prämien verbilligen – Armut bekämpfen

«Menschen mit tiefen Einkommen dürfen nicht der Willkür der jährlichen Budgetdebatten ausgesetzt sein. Die Prämienverbilligung ist für sie zentral, um finanziell über die Runden zu kommen.»

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Aline Masé

Leiterin Fachstelle Sozialpolitik

+41 41 419 23 37amase@caritas.ch

Titelbild: © Conradin Frei