Humanitäre Katastrophe im Jemen

Überlebenshilfe für die Menschen im Jemen

In keinem Land der Welt sind so viele Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen wie im Jemen. Die Lage im Land ist katastrophal. Millionen jemenitischen Familien droht der Hungertod. Das internationale Caritas-Netz leistet Hilfe, Caritas Schweiz plant die Unterstützung eines Projekts, das die grösste Not lindert. 

 

«Im Jemen spielt sich die schlimmste menschengemachte Katastrophe unserer Zeit ab»: So deutlich sagen es die Vereinten Nationen. Seit 2004 schwelt im Jemen – bereits vor Konfliktausbruch eines der ärmsten arabischen Länder – ein Bürgerkrieg. Die Lage eskalierte in den vergangenen vier Jahren, nachdem im März 2015 eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition in den Konflikt eingriff. Seither kamen nicht nur schätzungsweise über 50'000 Menschen ums Leben, die Zivilbevölkerung wurde auch zum Spielball der Konfliktparteien. Überlebenswichtige Infrastruktur wie Spitäler, Wasserstellen, Ackerland oder Zufahrtsstrassen wurden zerstört oder blockiert. Heute ist die Wirtschaft am Boden, Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht, Cholera und Diphtherie greifen rasend schnell um sich. Über drei Viertel der Bevölkerung sind auf Hilfe angewiesen. Das sind gemäss den Vereinten Nationen 24 Millionen Menschen.

Das internationale Caritas-Netz ist im Jemen aktiv. Mit unterschiedlichen Partnerorganisationen leisten verschiedene Caritas-Organisationen Nothilfe.  

Caritas Schweiz plant Nahrungsmittelhilfe in Ibb, um das Schlimmste abzuwenden

Einer der wichtigsten Orte für die Versorgung der Menschen im Land ist der Hafen von al-Hudaidah an der Westküste des Landes. Mitte 2018 kam es jedoch zu umfassenden Kampfhandlungen in der Region, die über 600'000 Menschen zur Flucht zwangen. Trotz des Waffenstillstandsabkommens im Dezember 2018 ist der Hafen seither nur eingeschränkt in Betrieb, was die Preise weiter in die Höhe trieb und den Lebensmittel- und Treibstoffmangel deutlich verschärft hat. 

Caritas Schweiz plant per Frühsommer 2019 die Finanzierung eines Projekts in der Region Ibb, südöstlich von al-Hudaidah, ungefähr auf halbem Weg zwischen der Hauptstadt Sanaa und dem Golf von Aden. Die Gegend beherbergt viele Vertriebene, die vor den Kämpfen in al-Hudaidah geflohen sind. Ihnen, aber auch der lokalen Bevölkerung, wird Caritas Schweiz unmittelbare Überlebenshilfe leisten: Sie wird über ihre Partnerorganisation, die Yamaan Foundation, Lebensmittel oder direkt Bargeld verteilen und weitere dringend benötigte Alltagsgegenstände wie Hygieneartikel, Decken oder Kleider zur Verfügung stellen. 

Damit sie möglichst viele Menschen unterstützen kann, ist die Caritas auf Ihre Spende angewiesen.

 

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