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Haiti und Kuba

Nothilfe für die Opfer des Wirbelsturms «Irma»

Der Hurrikan «Irma» hat in den letzten Tagen grosse Schäden in Haiti und in Kuba angerichtet. Noch ist das Ausmass der Zerstörungen nicht überblickbar. Caritas Schweiz setzt sich mit Nothilfe in Haiti und Kuba ein.

 

Die Bilder, die uns von den karibischen Inseln erreichen, sind verstörend. «Irma» hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Mit heftigem Wind, starken Regenfällen und Sturmfluten fegt der Tropensturm mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometer pro Stunde über die Karibik.

Vor 11 Monaten brachte Hurrikan «Matthew» grosses Elend und Zerstörung über Haitis Südküste. Der Hurrikan «Irma» hat hier glücklicherweise keine Todesopfer gefordert. Doch Überschwemmungen richteten grossen Schaden an Landwirtschaft und Wohnhäusern an. Die Ernährungssituation ist dadurch noch besorgniserregender geworden, als sie zuvor schon war. Caritas Schweiz leitet Not- und Überlebenshilfe ein und unterstützt die Bevölkerung bei der Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlage. 

Schwere Verwüstungen hinterliess «Irma» besonders in Kuba. 1,5 Millionen Menschen wurden evakuiert, trotzdem sind mindestens zehn Menschen gestorben, eine noch nicht bekannte Anzahl von Personen und Familien haben ihre Existenzgrundlage verloren. Teile der Hauptstadt Havanna und zahlreiche Gegenden des nördlichen Inselteils wurden schwer verwüstet. Caritas Cuba begann umgehend damit, in den betroffenen Regionen Soforthilfe zu leisten. Sie unterstützt insbesondere Menschen, die nicht in den offiziellen Evakuationszentren der Regierung unterkamen. Eine Mitarbeiterin der Caritas Schweiz trifft am Mittwoch in Kuba ein und wird mit der Caritas-Partnerorganisation Not- und Überlebenshilfe-Projekte realisieren.

 
 
 

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