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Betreuung und Unterbringung anerkannter Flüchtlinge im Kanton Freiburg

Haus der Bildung und Integration in Matran (FR) eröffnet

Wer in der Schweiz als Flüchtling anerkannt wird, steht vor der immensen Aufgabe, sich hier eine Zukunft aufzubauen. Sich weiterbilden und so schnell als möglich die Sprache lernen, um sich möglichst gut zu integrieren: Das ist das Ziel des Projekts, das im ehemaligen Haus St. Joseph in Matran, einem Vorort von Freiburg, sein Zuhause gefunden hat. 

 

Seit Anfang März sind die Türen des Hauses der Bildung und Integration in Matran geöffnet. Die ersten Mieterinnen und Mieter, anerkannte Flüchtlinge zwischen 16 und 25 Jahren, sind bereits eingezogen und inzwischen mit Küchenarbeit, Hauswirtschaft, Wartungs- und Hausmeistertätigkeiten etwas vertraut. Jetzt stehen Sprachkurse innerhalb und ausserhalb der Einrichtung auf dem Programm, sowie regelmässige Treffen in Freiburg mit Betreuerinnen und Betreuern, die den Geflüchteten bei ihrer Integration und bei der Suche nach einer Berufsausbildung oder einem Arbeitsplatz zur Seite stehen. «Wir sind alle dabei, uns zurechtzufinden und alles kennenzulernen. Das ganze Team ist sehr motiviert», erzählt der Leiter des Hauses Thierry Schwechler.

Verantwortlich für dieses Projekt ist die Abteilung Freiburg von Caritas Schweiz im Auftrag der Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg. Mit der Gemeinde Matran finden regelmässig Koordinationssitzungen statt. Im Juli 2018 wird die Einrichtung im Rahmen eines Integrationsprogramms unter Federführung der UNO und der Schweiz besonders vulnerable Familien und Flüchtlinge aus Syrien und den Nachbarländern aufnehmen. 40 Bewohnerinnen und Bewohner sind für 2018 eingeplant, schon 2019 soll die Zahl auf 60 ansteigen. 

 

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