

Katastrophenrisikomanagement und kommunale Entwicklung in den Bezirken Yei River und Magwi
Das Projekt zielt darauf ab, die Planungs- und Umsetzungskapazitäten lokaler Ausschüsse für 1) sozioökonomische kommunale Entwickllung und 2) Katastrophenrisikomanagement zu stärken. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Einrichtung lokaler Komitees für kommunale Entwicklung (CDCs) und Katastrophenrisikomanagement-Komitees (DRM-Cs), der Aufbau ihrer Kapazitäten und die Unterstützung dieser Komitees bei der Ermittlung, Planung und Umsetzung von Massnahmen für eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung und das Risikomanagement, insbesondere auch für Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Überblick
Katastrophenrisiko-Management und kommunale Entwicklung
1'581'437 Schweizer Franken
- Bezirk Yei River, Bundesstaat Zentraläquatoria (3 Bomas)
- Bezirk Magwi, Bundesstaat Ost-Äquatoria (4 Bomas)
Mitglieder der kommunale Entwicklungsausschüsse (CDCs) und der Ausschüsse für Katastrophenrisikomanagement (DRM-Cs) in 3 ausgewählten lokalen Verwaltungsgebieten im Bezirk Yei River im Bundesstaat Zentraläquatoria (CES) und in 4 ausgewählten Verwaltungsgebieten im Bezirk Magwi im Bundesstaat Ostäquatoria (EES)
P240027
Projekt im Detail
Mehr als ein Jahrzehnt nach der Unabhängigkeit des Südsudans vom Sudan im Jahr 2011 sind die Fortschritte auf dem Weg zu einer gesunden und robusten ländlichen Wirtschaft nur langsam. Um dies zu ändern, hat die GIZ das Projekt «Community Driven Rural Development» ins Leben gerufen, das sich auf Umsetzung von einkommensschaffenden Massnahmen für die Entwicklung ländlicher Gebiete in den Bundesstaaten Central und Eastern Equatoria konzentriert. Das Projekt basiert auf der Hypothese, dass Prozesse der partizipativen gemeinschaftlichen Entwicklungs- und Katastrophenrisikomanagementplanung durch Selbstverwaltungsstrukturen auf verschiedenen Verwaltungsebenen erfolgreich vorbereitet und nachhaltig umgesetzt werden können. Das Projekt wurde 2022 gestartet und wird nun von der GIZ dank zusätzlicher Mittel auf weitere Standorte ausgeweitet.
In jeder der 7 lokalen Verwaltungsstrukturen (genannt bomas) werden separate DRM-Cs und CDCs eingerichtet. Die CDCs werden dabei unterstützt, ihren Entwicklungsbedarf zu ermitteln und zu analysieren, während die DRM-Cs bei der Ermittlung und Bewertung der Katastrophenrisiken innerhalb der Gemeinde unterstützt werden. Die Komitees werden dabei unterstützt, Entwicklungspläne und praktische und durchführbare Strategien für das Katastrophenrisikomanagement zu entwerfen, wobei der Schwerpunkt auf der Minimierung der Auswirkungen von Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels liegt. Beides von den Behörden gebilligt und von den Gemeinden selbst umgesetzt. Während der Projektlaufzeit ist ein regelmässiger Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren mit anderen Ausschüssen vorgesehen.
Die beiden Ziele des Projekts sind die Stärkung der Planungs- und Umsetzungskapazitäten lokaler Ausschüsse für 1) sozioökonomische kommunale Entwicklung und 2) Katastrophenrisikomanagement. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Einrichtung lokaler Komitees für kommunale Entwicklung (CDCs) und Katastrophenrisikomanagement-Komitees (DRM-Cs), der Aufbau ihrer Kapazitäten und die Unterstützung dieser Komitees bei der Ermittlung, Planung und Umsetzung von Massnahmen für eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung und das Risikomanagement, insbesondere auch für Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Weitere Projekte Engagement für eine Welt ohne Armut
Das Projekt wird finanziert durch:
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Titelbild: © Caritas Schweiz


