Relief supplies such as food continue to be urgently needed.
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Humanitäre Soforthilfe (HEAL2)

beendet

Projekt im Libanon
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Überblick

Thema

Humanitäre Hilfe

Budget

96'248 Schweizer Franken

Dauer

01.11.2024 - 31.01.2025

Projektgebiet

Betroffene Gebiete durch die Krise im Süden des Libanon und Gebiete mit Vertriebenen im gesamten Land

Zielgruppen

3'150 gefährdete Libanesinnen und Libanesen, Migrantinnen und Migranten sowie syrische Flüchtlinge, die vom Konflikt betroffen sind

Projektnummer

P240047

Finanzierung

Private Spenderinnen und Spender von Caritas Schweiz

Projekt im Detail

Im Oktober 2024 bleibt die Situation im Libanon, insbesondere im Süden des Landes, äusserst angespannt. Die anhaltenden Feindseligkeiten haben ein kritisches Niveau erreicht und stellen eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung dar. Mitte Oktober 2024 haben die Konflikte bereits 1,2 Millionen Menschen aus dem Südlibanon, Bekaa und Beirut vertrieben. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium (MoPH) wurden seit dem 8. Oktober 2023 insgesamt 2'412 Todesopfer und 11'267 Verletzte verzeichnet.

Für die Menschen im Libanon verschärft dieser Konflikt eine bereits existierende Notlage. Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 hat der Libanon die weltweit höchste Zahl an Vertriebenen pro Kopf aufgenommen. Dies hat in Kombination mit beispiellosen wirtschaftlichen, politischen, sozialen und gesundheitlichen Krisen in den letzten Jahren verheerende Auswirkungen gehabt. Eine massive politische und wirtschaftliche Krise brach im Oktober 2019 aus. Die Explosion im Hafen von Beirut im August 2020 und die COVID-19-Pandemie haben die ohnehin schon prekäre wirtschaftliche Lage weiter verschärft und die Armut drastisch ansteigen lassen. Die fortwährende Abwertung des libanesischen Pfunds (mit einer Inflation von 222 % im Jahr 2023) und der beispiellose Verfall aller Sektoren, kombiniert mit reduzierter humanitärer Unterstützung, haben eine humanitäre Krise für libanesische, syrische und palästinensische Gemeinschaften geschaffen. Sofortige Hilfe ist notwendig, um ihr Wohl zu sichern und den Wiederaufbau zu ermöglichen.

Caritas Schweiz mobilisiert rasch Nothilfe, um den dringenden Bedarf von Haushalten im gesamten Libanon zu decken. Dies geschieht durch die Bereitstellung lebenswichtiger Güter und humanitärer Unterstützung für gefährdete Gemeinschaften.

Als Reaktion auf den anhaltenden Konflikt werden Caritas Schweiz, AMEL und Caritas Libanon gemeinsam Nothilfe und Übergangshilfe für besonders Schutzbedürftige, intern Vertriebene sowie betroffene Gemeinschaften leisten. Das Projekt HEAL2 setzt die Arbeit des vorherigen HEAL-Projekts fort und verfolgt dasselbe Ziel: die Bereitstellung humanitärer Hilfe. Dazu gehören die Verteilung von Grundbedarfsgütern (Matratzen, Kissen und Decken, Hygieneartikel, Windeln für Erwachsene) sowie der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen (Konsultationen, diagnostische Tests, Zuschüsse für Behandlungen und Bereitstellung von Medikamenten) für die vom Konflikt betroffenen Gemeinschaften.

Dieses Vorgehen gewährleistet eine schnelle Bereitstellung der dringendsten Hilfsgüter, während laufende Bedarfsanalysen durchgeführt werden, um weitere Unterstützung gezielt anzupassen. Caritas Schweiz und ihre Partner setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die Hilfe individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnitten wird.

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Titelbild: Hilfsgüter wie Nahrungsmittel werden weiterhin dringend gebraucht. © Caritas Libanon