

Förderung von Energiegerechtigkeit und Arbeitskräften in grünen Sektoren
Ein sozial gerechter und klimaresistenter Übergang in Bosnien und Herzegowina wird durch die Verringerung der Energiearmut, die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und der Energieeffizienz sowie die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen durch die Stärkung der Institutionen, die integrative Erbringung von Dienstleistungen und die lokale Beteiligung an der grünen Wirtschaft gewährleistet.
Dieses Projekt fördert eine gerechte Energiewende durch die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit, die Verringerung der Energiearmut und die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen für gefährdete Gruppen. Es stärkt lokale Institutionen, unterstützt den Zugang zu sauberer Energie und fördert die Ausbildung von Fachkräften.
Überblick
Klima, Gesundheit, Bildung, Einkommen und Migration
1'656'710 Schweizer Franken
Kantone Tuzla und Zenica-Doboj (Föderation BiH) und Stadt Bijeljina (Republika Srpska), mögliche Ausweitung auf andere Kantone (Föderation BiH)
Stadt- und Landbevölkerung, Gemeindeverwaltungen
P250037
DEZA, Regierung des Fürstentums Liechtenstein, verschiedene kommunale und kantonale Verwaltungen
Projekt im Detail
Angesichts der aktuellen globalen Krise ist es dringender denn je, den Klimawandel und die exponentiell steigenden Energiekosten der Haushalte anzugehen. Caritas Schweiz bietet lokalen institutionellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren Lösungen, um die Energiearmut praktisch zu lindern und sich gleichzeitig an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Das Projekt bietet innovative Alternativen zur Nutzung fossiler Brennstoffe für die Beheizung öffentlicher Gebäude, wie z.B. die Nutzung von Geothermie oder Solarenergie. Innovative Refinanzierungsansätze wie Verträge mit Energiedienstleistern bieten eine tragfähige Grundlage für die Erreichung der Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Aktuelle Krisen wie der Krieg in Europa, Pandemien und der Fachkräftemangel in Westeuropa beschleunigen die Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften aus Bosnien und Herzegowina exponentiell. Ohne die notwendigen Fachkräfte wird die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende jedoch nicht möglich sein. Das Projekt stärkt daher auch die Bemühungen um eine praxisnahe und bedarfsorientierte Berufsausbildung. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft wird die Attraktivität der Arbeit im Energiesektor in Bosnien und Herzegowina erhöht und dem Abwanderungsdruck auf die Bevölkerung entgegengewirkt.
Ein sozial gerechter und klimaresistenter Übergang in Bosnien und Herzegowina wird durch die Verringerung der Energiearmut, die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und der Energieeffizienz sowie die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen durch die Stärkung der Institutionen, die integrative Erbringung von Dienstleistungen und die lokale Beteiligung an der grünen Wirtschaft gewährleistet.
Das Projekt JUST4All fördert eine gerechte Energiewende in Bosnien und Herzegowina durch die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit, die Verringerung der Energiearmut und die Schaffung von grünen Arbeitsplätzen für gefährdete Gruppen. Es stärkt lokale Institutionen, unterstützt den Zugang zu sauberer Energie und fördert die Ausbildung von Fachkräften. Dabei orientiert es sich an den nationalen und schweizerischen Entwicklungszielen für eine inklusive, klimaresistente Zukunft.
Stellen Sie sich Schulen vor, die mit Solarenergie betrieben werden, Familien, die in gesünderen Häusern mit niedrigeren Energierechnungen leben, und junge Menschen, die sinnvolle Karrieren in der grünen Wirtschaft aufbauen. Bosnien und Herzegowina ist mit zunehmender Energiearmut, alternder Infrastruktur und einem dringenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert.
JUST4All begegnet diesen Herausforderungen mit Investitionen in saubere Energie in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern, unterstützt lokale Strategien zur Bekämpfung der Energiearmut und bietet praktische Schulungen für Studenten und Arbeitssuchende.
Weitere Projekte Engagement für eine Welt ohne Armut
Titelbild: Energiegerechtigkeit und Arbeitskräfte in grünen Sektoren fördern © Caritas Schweiz in Bosnien und Herzegowina


