Mit einem Testament Gutes tun

Viele Menschen möchten über das eigene Leben hinauswirken. Ab Januar 2023 können Sie mit einem Testament noch flexibler über Ihren Nachlass verfügen und Gutes tun. Schenken Sie mit Ihrem Testament Menschen Hoffnung.

 

Wie regle ich meinen Nachlass?

Wer seine Nachlassregelung rechtzeitig plant, bestimmt selbst über die Umsetzung seiner Wünsche in der Zukunft. Nur mit einem Testament sind Sie sicher, dass Ihr Nachlass in Ihrem Sinne verteilt wird. Sie schaffen damit auch eine solide Basis für eine einvernehmliche Teilung Ihres Nachlasses.

Zudem ermöglicht ein Testament zu bestimmen, was Ihnen über den Tod hinaus wichtig ist und wie Sie sich für Ihre Ideale und Werte einsetzen möchten. Denn Ihr Testament kann auch helfen. Eine Begünstigung von Caritas in Ihrem Testament ist ein klares Bekenntnis zur Solidarität und Mitmenschlichkeit gegenüber Menschen in Not und Krisen. Wir versprechen Ihnen, dass wir Ihr Vermächtnis mit grosser Sorgfalt pflegen.

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Über das Leben hinaus Gutes tun

 

Wie schreibe ich ein rechtsgültiges Testament?

Es ist wichtig, dass Ihr Testament unanfechtbar und rechtsgültig ist – denn nur so können Sie sicher sein, dass Ihr Nachlass nach Ihrem Willen verteilt wird. Ein rechtsgültiges Testament muss von Hand geschrieben sein, Ihre Unterschrift, das Ausstellungsdatum und den Ausstellort enthalten. Weitere Informationen zum Testament enthält unser Testamentratgeber. Sie finden darin Erklärungen über die gesetzliche Erbfolge und die Pflichtteile sowie über den frei verfügbaren Anteil, über die Sie selbst bestimmen.

 

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Muster-Testament und im Testament-Ratgeber:

 
 

Erbrechtsänderung 2023

Neues Erbrecht ab Januar 2023: Alles was Sie dazu wissen müssen.

 
 

Wann und warum ändert sich das Erbrecht?

Am 1. Januar 2023 tritt das neue Erbrecht in Kraft. Das jetzige Gesetz ist 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen und Lebensformen. Der Gesetzgeber passt mit der Revision somit das Gesetz der heutigen Zeit an. 

 

Was ändert sich?

Die wichtigsten Änderungen

  • Der Pflichtteil der Eltern fällt weg und derjenige der Nachkommen wird reduziert.
  • Die frei verfügbare Quote ist höher.
  • Der Pflichtteil für die Ehepartnerin oder den Ehepartner während einem hängigen Scheidungsverfahren fällt weg


Weitere Änderungen:
Nach heutigem Recht kann man Säule 3a-Versicherungssummen am Nachlass vorbei einer begünstigten Person direkt zusprechen. Bei Banken nicht. Nach neuem Recht wird das zukünftig auch bei Banken möglich sein. Übrigens: Die Einschränkung auf die Verwandtschaft als begünstigte Personen wurde vor ein paar Jahren aufgehoben. Das heisst, man kann zukünftig auch nahestehende Personen oder Organisationen berücksichtigen 

 

Was ändert sich beim gesetzlichen Pflichtteil und der frei verfügbaren Quote?

Der Pflichtteil ist im Erbrecht gesetzlich festgelegt und kann nicht umgangen werden. Die Ansprüche folgender Erben sind auch nach der Revision weiterhin pflichtteilsgeschützt: Nachkommen, Ehepartnerinnen und Ehepartner sowie eingetragene Partnerinnen und Partner.
Die freie Quote ist der Teil des Nachlasses, über den die erblassende Person frei bestimmen kann. Dieser Teil bleibt übrig, nachdem die gesetzlichen Pflichtteile abgezogen wurden. Mit der Reduktion der Pflichtteile wird diese Quote grösser. So hat die erblassende Person hat mehr Selbstbestimmung über ihren Nachlass.

 

Neue Pflichtteile und frei verfügbare Quote ab 2023

 

Was sind die Vorteile der Änderung?

Durch die Verringerung der Pflichtteile und die damit einhergehende Erhöhung der frei verfügbaren Quote, können im Nachlass Menschen oder Organisationen, die der erblassenden Person am Herzen liegen, stärker begünstigt werden. Dafür braucht es zwingend ein Testament, indem Sie Ihren Willen betreffend Ihrem Nachlass festhalten.

 

Was passiert, wenn ich kein Testament verfasse?

In diesem Fall greift die gesetzlich geregelte Erbfolge. Dort ist festgelegt, welchen Angehörigen welcher Anteil an der Erbschaft zukommt. Ohne Testament ist es nicht möglich Organisationen wie Caritas Schweiz einen Teil des Nachlasses zu vermachen.

 

Wann muss ich mein bestehendes Testament ändern?

  • Wenn Pflichtteile mit einer konkreten Quote angegeben sind, müssen die Quoten geändert werden.
  • Wenn Pflichtteile in Prozent angegeben sind, müssen die Prozentsätze geändert werden.
  • Wenn Pflichtteile zugewiesen werden, ohne dass Prozente oder Quoten genannt werden, sind grundsätzlich keine Anpassungen notwendig. Es wird in den allermeisten Fällen der neue Pflichtteil angewandt, wodurch die Eltern nichts erhalten würden und die Nachkommen den neu reduzierten Pflichtteil.
 

Weitere Fragen

 

Wie verfasse ich ein Testament?

Hier finden Sie ein Testament-Muster (PDF). Das Testament muss immer komplett handschriftlich verfasst werden und Datum und Unterschrift beinhalten. 

 

Warum sind Erbschaften und Legate für Caritas Schweiz wichtig?

Legate und Erbschaften sind deshalb wichtig, weil sie unsere Arbeit langfristig unterstützen. Oft handelt es sich um Beträge, die wir für unsere dringendsten Aufgaben frei verwenden können.

 

Kann ich bestimmen, für welches Projekt mein Nachlass eingesetzt wird?

Uns ist es wichtig, dass Sie mitentscheiden, welches Projekt Sie mit Ihrem Nachlass unterstützen wollen. Sie bestimmen in Ihrem Testament, ob Sie Kindern in Entwicklungsländern den Schulbesuch ermöglichen oder armen Menschen in der Schweiz helfen. In der Regel wünschen die Erblasser oder Legate-Geber, dass wir ihren Nachlass für die dringendsten Aufgaben verwenden. Solche Spenden sind für uns ausserordentlich wichtig und wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen. Eine Übersicht über unsere Projekte finden Sie auf unserer Projektseite.

 

Wie sicher kann ich sein, dass mein Nachlass sinnvoll verwendet wird?

Wir versprechen Ihnen, dass wir Ihr Vermächtnis mit grosser Sorgfalt pflegen. Transparenz und Offenheit sind uns wichtige Anliegen. Jederzeit können Sie sich auch im persönlichen Gespräch mit den Caritas-Verantwortlichen ein Bild von unserer Arbeit machen. 

 

Wie kann ich Caritas Schweiz einen Teil meines Vermächtnisses hinterlassen?

Sie müssen Caritas Schweiz als Legate-Nehmerin oder als Erbin in Ihrem Testament aufführen. Ein Testament ist dafür zwingend notwendig.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Erbschaft und einem Legat?

Mit einer Erbschaft vermachen Sie beispielsweise der Caritas einen Teil Ihres Nachlasses. Die Caritas wird so zur Miterbin. Sie geben an, wie viele Prozent der frei verfügbaren Quote die Caritas erhält. Bei einem Legat dagegen legen Sie im Testament einen fixen Betrag fest, der an die Caritas gehen soll.

 

Wie kann ich mich näher informieren?

Rufen Sie uns an. Im persönlichen Gespräch können wir Sie am besten beraten. Oder bestellen Sie unseren Leitfaden zum Testament «So möchte ich meinen Nachlass regeln» in unserem Shop.

 

Ich will meine ganze Altersvorsorge regeln

Das ist ein guter Schritt. Gestalten Sie Ihr Leben bis zum Schluss selbstbestimmt. Ihre Hinterbliebenen werden es Ihnen danken, wenn sie Ihren letzten Willen kennen und in Ihrem Sinn entscheiden können. Mit der Caritas-Vorsorgemappe regeln Sie alle Dinge in einem Dossier. Die Vorsorge-Mappe können Sie in unserem Shop bestellen.

 

Haben Sie Fragen zum Testament?

Wenn beim Verfassen Ihres letzten Willens Fragen auftauchen, steht Ihnen Nicole Rogenmoser, verantwortlich für Nachlassfragen bei Caritas Schweiz, gerne zu Verfügung.
 

Nicole Rogenmoser
Adligenswilerstrasse 15
6002 Luzern

nrogenmosernot shown@caritasto make life hard for spam bots.ch
Tel. direkt +41 41 419 22 12

 
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