Une personne âgée ukrainienne et un collaborateur de Caritas Ukraine devant un bâtiment détruit.
Une personne âgée ukrainienne et un collaborateur de Caritas Ukraine devant un bâtiment détruit.

Vier Jahre Krieg in der Ukraine

«Die Resilienz der Menschen ist tief im Alltag verankert»

Seit fast 1'500 Tagen hält der zerstörerische Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine an. Für die Zivilbevölkerung war 2025 das tödlichste Jahr seit 2022. Angriffe auf Stromversorgung, Spitäler, Schulen und andere lebenswichtige Infrastruktur beeinträchtigen das tägliche Leben massiv und stellen Familien immer wieder vor neue Herausforderungen.

Trotzdem zeigen die Menschen in der Ukraine eine immense Stärke und Resilienz. Sie gehen zur Arbeit, besuchen die Schule, treffen sich in Cafés, halten zusammen und tragen Verantwortung füreinander.

«Stromausfälle und eisige Temperaturen gehören zur täglichen Realität. Gleichzeitig hat die anhaltende Krise den gesellschaftlichen Zusammenhalt gestärkt und die Bevölkerung findet neue Wege, um sich an die Notsituation anzupassen.»Andrea BerardiLänderdirektor ukraine

Die humanitäre Lage in Zahlen

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Millionen Menschen

sind derzeit auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Doch aufgrund der immensen Budgetkürzungen verschiedener Länder können nur die vulnerabelsten Menschen mit den dringendsten Bedürfnissen unterstützt werden.

(2026)

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Personen

Zivilpersonen wurden 2025 verletzt, 2'514 getötet. Das sind zusammengezählt 31% mehr als im Vorjahr und 70% mehr als 2023. 2025 war das tödlichste Jahr für ukrainische Zivilbevölkerung seit 2022.

(2025)

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Prozent

der Bevölkerung leben heute in Armut und müssen mit weniger als 150 Franken pro Monat auskommen. Das sind fast doppelt so viele wie vor der Invasion, als rund 20 % betroffen waren.

(2026)

Wie die Caritas seit 2022 unterstützt

Die Verteilung von Lebensmittelpaketen und warmen Mahlzeiten gehört bis heute zur Unterstützung, die wir in der Ukraine leisten.

2022 - 2023

In den ersten beiden Jahren des russischen Angriffskriegs lag der Fokus unserer Unterstützung auf Nothilfe. Konkret: Die Verteilung von Lebensmitteln, Notunterkünfte, Bargeldzahlungen und Häuserreparaturen sowie psychologische Betreuung. Viele dieser Angebote dauern bis heute an.

Mit dem REMARKET-Projekt werden Kleinunternehmen, wie zum Beispiel Nähateliers, gefördert.

2024 - 2026

Seit Herbst 2024 ergänzen wir die Nothilfe mit längerfristigen Projekten zur Stabilisierung der Wirtschaft und Schaffung neuer Perspektiven. Konkret fördern wir Berufsausbildungen und stärken Klein- und Mittelunternehmen in ihren Tätigkeiten, insbesondere in den Branchen Honigproduktion, Nähateliers und Bäckereien.

💙💛 Grosser DANK an unsere Partner: Unsere Projekte sind nur möglich dank der engen Zusammenarbeit mit Caritas Spes und Caritas Ukraine. Ihre Mitarbeitenden setzen sich seit Beginn des Kriegs mit grossem Engagement und oft unter persönlichem Risiko ein. Wir danken ihnen von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz. Seit 2022 haben wir gemeinsam 145'000 Menschen unterstützt!

Aperçu des sites de projets actifs, janvier 2026 © Caritas Suisse

Ihre Unterstützung bleibt dringend nötig

Ein Ende des Angriffskrieges ist leider nicht in Sicht. Mit Ihrer Hilfe können wir zum Beispiel:

  • Kinder und Erwachsene in Caritas-Zentren psychologisch begleiten
  • geschützte Räume für traumatisierte Kinder mit therapeutischer Nachsorge, Bastelgruppen und Spielenachmittagen anbieten
  • finanzielle Hilfe für den Neubeginn nach der Vertreibung leisten
  • Berufsausbildungen fördern und Kleinunternehmen stärken

Jetzt spenden und Hoffnung schenken. ❤️ Vielen Dank!

Ihre Spende für die Menschen aus der Ukraine
Ihre Daten sind bei uns sicher.

Rückblick: Ukrainerinnen und Ukrainer geben Einblick in ihren Alltag

Titelbild: © Valentyn Kliushnyk