Geflüchtete und Migrierende im Hafen von Mytilene
Geflüchtete und Migrierende im Hafen von Mytilene

Mehr sichere Fluchtwege in die Schweiz

Caritas-Positionspapier

Weltweit sind immer mehr Menschen auf der Flucht. Gefordert sind vor allem Nachbarländer von Konfliktgebieten, die einen grossen Teil der Geflüchteten aufnehmen. Diese Länder sind oft selbst in wirtschaftlich und politisch schwierigen Lagen. Um sie zu unterstützen, aber auch als Alternative zu den Tragödien und Gefahren auf den Fluchtrouten, sind deshalb sichere Fluchtmöglichkeiten erforderlich.

Die UNO hat mit dem globalen Flüchtlingspakt ein wichtiges Zeichen gesetzt, dass der Schutz von Geflüchteten eine gemeinsame internationale Aufgabe ist und es mehr Solidarität unter den Mitgliedsstaaten bedarf. Die Schweiz ist Unterzeichnerin des UNO-Flüchtlingspakts und hat verschiedene Instrumente zur Verfügung, die sichere Einreisen für Geflüchtete ermöglichen können. Allerdings können kaum Menschen davon profitieren, da die Zugänge durch hohe bürokratische Hürden, zu strenge Bedingungen und starre Gesetze stark eingeschränkt sind. Um mehr Menschen auf der Flucht sichere Einreisen zu ermöglichen, muss die Schweiz mehr tun.

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Kontakt

Michael Egli

Leiter Fachstelle Migrationspolitik

+41 41 419 22 03megli@caritas.ch

Titelbild: Geflüchtete und Migrierende im Hafen von Mytilene © Lefteris Partsalis