Gemeinsam für Klimagerechtigkeit

 


«Mein Name ist Modeste Traoré. Wie gut erinnere ich mich daran, als die Natur hier um den Wegnia-See in Mali in sattem Grün leuchtete und die Ernten der Bauern ergiebig waren! Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Nun hat uns der Klimawandel fest im Griff: Unser See, Lebensquelle von Natur und Tausenden Menschen hier, trocknet aus. Das ganze Dorf verliert seine Lebensgrundlage.» 

 

Lassen Sie uns Verantwortung übernehmen

Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: Die Schweiz ist Teil des globalen Klimaproblems. Gemessen am CO2-Ausstoss pro Person gehört die Schweiz weltweit zu den klimaschädlichsten Ländern. Wir Industrienationen verursachen die Klimakrise. Doch es sind die Ärmsten, die unter den Folgen am meisten leiden. Weltweit werden Millionen von Menschen noch verwundbarer und kämpfen um ihre Existenz. Das ist nicht gerecht. 

Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr. 

 

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Mit einer Klima-Aktie der Caritas packen Sie gemeinsam mit uns eine der grössten globalen Heraus­forderungen unserer Zeit an. Sie investieren in nachhaltige Projekte, die den Menschen zugutekommen, die unter den Folgen der Klimakrise am meisten leiden.

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Die Klima-Projekte der Caritas entdecken

Was wir heute tun, um den Klimawandel einzudämmen, reicht nicht aus für die Welt. Überschwemmte Siedlungen oder Ernteausfälle durch Dürren: Der Klimawandel bringt bereits Millionen von Menschen weltweit in Not, vernichtet Existenzen und treibt sie in die Flucht. Besonders betroffen sind die ärmsten Länder. Ihre Armut wird dadurch weiter verstärkt. 

Caritas Schweiz steht für Klimagerechtigkeit ein. Den Klimawandel stoppen - das kann sie nicht. Doch sie kann den Menschen vor Ort unterstützend zur Seite stehen. Sie kann mit ihren Projekten Betroffenen helfen, trotz Klimawandel ein gutes Einkommen zu erzielen. Sie unterstützt die Menschen dabei, sich auf die neuen Gegebenheiten wie beispielsweise unregelmässige oder geringere Regenfälle, einzustellen und sich anzupassen. Auch hilft sie ihnen, innovative und nachhaltige Energien zu nutzen und die natürlichen Ressourcen wie Wälder oder Wasser möglichst schonend und zukunftsorientiert zu nutzen. 

Entdecken Sie unsere Projekte:

 
Wie die Caritas hilft: Unsere Klima-Projekte
 
 
 

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Videoreihe zur Klimagerechtigkeit

Journalist und Moderator Hannes Hug geht der Klimagerechtigkeit auf den Grund:

 

Für Folgen 2 und 3 rechts oben im Video auf das Listen-Symbol klicken.

 

  

 

Was die Schweiz tun soll

Auch politisch steht die Schweiz, als hochentwickeltes Industrieland, klar in der Pflicht, sich für mehr Klimagerechtigkeit zu engagieren. Was ist zu tun?:  

  • Wir müssen unseren eigenen CO2-Ausstoss deutlich senken. Die Schweiz muss sich in den kommenden Jahren von fossilen Treib- und Brennstoffen verabschieden und sozial- und umweltverträgliche Wertschöpfungsketten sowie eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Es gilt auch, klimaschonendes Konsum- und Mobilitätsverhalten und eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungsweise zu fördern. 
     
  • Ärmeren Ländern müssen wir im Klimaschutz und bei der Anpassung stärker unter die Arme greifen. Die Klima-Mittel für Entwicklungsländer soll die Schweiz – zusätzlich zu den Geldern der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit – auf mindestens 1 Milliarde Franken im Jahr verdoppeln. Ebenfalls müssen Entschädigungsbeiträge an Entwicklungsländer geleistet werden – für klimabedingte Ernteausfälle und Hungersnöte, für zerstörte Gebäude und Infrastruktur nach Überschwemmungen und Wirbelstürmen sowie für klimaverursachte Landverluste wie Wüstenbildung oder Bodenerosion.
 
 

  

 
 
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