A venezuelan family
A venezuelan family

Bessere Lebensbedingungen für venezolanische Migranten und Migrantinnen

beendet

Projekt EUROPANA V in Venezuela, Kolumbien, Brasilien und Peru
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Venezuela befindet sich in einer tiefen politischen und humanitären Krise. Durch jahrelange Misswirtschaft können die Menschen ihre Grundbedürfnisse nicht mehr decken, die Mangelernährung ist hoch, die Gesundheitsversorgung in einem katastrophalen Zustand. Dies führte zur grössten Migrationswelle in der Geschichte Lateinamerikas. Diese überlastet die institutionelle und finanzielle Leistungsfähigkeit der Aufnahmeländer. Die venezolanischen Flüchtlinge leben unter prekären Bedingungen. Dieses regionale Projekt trägt dazu bei, die Lebensbedingungen von bedürftigen Menschen in Kolumbien, Brasilien Peru und Venezuela zu verbessern.

Überblick

Thema

Migration, Humanitäre Hilfe

Budget

3'457’646 Schweizer Franken

Dauer

01.06.2024 - 31.12.2026

Projektgebiet

Kolumbien (La Guajira); Brasilien (Rondônia, Roraima, Acre, Mato Grosso); Peru (Puno, Madre de Dios); Venezuela (Zulia, Bolívar)

Zielgruppen

45'928 Menschen, insbesondere Frauen, Kinder, indigene Bevölkerungsgruppen, Menschen mit Behinderungen, ältere Personen und intern Vertriebene sowie bedürftige Menschen aus den Aufnahmegemeinschaften

Projektnummer

P240034

Finanzierung

DEZA und EU*

*Dies wird von der Europäischen Union finanziert/kofinanziert. Der Inhalt liegt in der alleinigen Verantwortung von Caritas Schweiz und spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Europäischen Union wider.

Projekt im Detail

Seit 2015 befindet sich Venezuela in einer tiefgreifenden politischen und humanitären Krise. In dem einst reichsten Land Südamerikas leben mittlerweile 80 % der Bevölkerung in Armut. Jahrelanges Missmanagement hat dazu geführt, dass die Menschen ihre Grundbedürfnisse nicht mehr decken können – Mangelernährung ist weit verbreitet, das Gesundheitssystem befindet sich in einem katastrophalen Zustand.

Dies hat die grösste Migrationswelle in der jüngeren Geschichte Lateinamerikas ausgelöst. Laut UNHCR (Stand November 2024) haben fast 7,9 Millionen Venezolaner*innen ihr Land verlassen. Kolumbien hat mit über 2,8 Millionen die meisten Geflüchteten aufgenommen, gefolgt von Peru (1,66 Mio.), Brasilien (626'900), Chile (532'700) und Ecuador (444'800).

Diese Migrationsbewegung überlastet die institutionellen und finanziellen Kapazitäten der Aufnahmeländer. Viele Migrant*innen leben unter prekären Bedingungen – zehntausende haben weder Unterkunft noch Einkommen. Die Covid-19-Pandemie und die strikten Lockdowns in den Aufnahmeländern haben sie zusätzlich schwer getroffen. Und auch die globalen Folgen des Ukrainekriegs auf die Ernährungssicherheit wirken sich negativ auf die ohnehin schon schwierige Lage der venezolanischen Geflüchteten aus.

Zur Verbesserung der Lebensbedingungen werden Bargeld (via Karten), Lebensmittelpakete, Gutscheine und warme Mahlzeiten verteilt – um Grundbedürfnisse zu decken, insbesondere im Bereich Ernährung.

Die Kombination aus finanzieller Unterstützung und direkter Lebensmittelhilfe hilft Einzelpersonen und Familien, sich sozioökonomisch besser zu stabilisieren. Migrant*innen auf der Durchreise können die finanzielle Hilfe auch für ihre Weiterreise nutzen – und sich so besser vor Menschenhandel, Gewalt oder Übergriffen schützen.

Unterkünfte entlang der Migrationsrouten, gezielte Rechtsberatung sowie Informationskampagnen über Migrationsbedingungen und Sicherheitsaspekte helfen den Projektteilnehmenden, sich besser zu schützen und zu integrieren.

Zur Verbesserung der Lebensbedingungen werden Bargeld (via Karten), Lebensmittelpakete, Gutscheine und warme Mahlzeiten verteilt – um Grundbedürfnisse zu decken, insbesondere im Bereich Ernährung.

Die Kombination aus finanzieller Unterstützung und direkter Lebensmittelhilfe hilft Einzelpersonen und Familien, sich sozioökonomisch besser zu stabilisieren. Migrant*innen auf der Durchreise können die finanzielle Hilfe auch für ihre Weiterreise nutzen – und sich so besser vor Menschenhandel, Gewalt oder Übergriffen schützen.

Unterkünfte entlang der Migrationsrouten, gezielte Rechtsberatung sowie Informationskampagnen über Migrationsbedingungen und Sicherheitsaspekte helfen den Projektteilnehmenden, sich besser zu schützen und zu integrieren.

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Titelbild: Eine venezolanische Familie © Alejandro González, Projekt Europana