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Brasilien und Kolumbien

Hilfe für Flüchtlinge aus Venezuela

Jahrelange Misswirtschaft hat Venezuela in ein Armenhaus verwandelt. Viele Venezolanerinnen und Venezolaner haben in den benachbarten Ländern Schutz gesucht vor der immensen Versorgungskrise in ihrem Land. Die Caritas hilft Flüchtlingen in Brasilien und Kolumbien.

 

Venezuela ist bankrott. Über 80% der Bevölkerung sind arm. Kürzungen der Importe und die fehlende Lebensmittelproduktion im Land selbst haben dazu geführt, dass im letzten Jahr drei Viertel der Venezolanerinnen und Venezolaner im Schnitt acht Kilo an Gewicht verloren, weil sie zu wenig zu essen haben. Auch das Gesundheitswesen ist in katastrophalem Zustand. Politische Unruhen, Waffengewalt, Hungeraufstände und Plünderungen prägen das Venezuela von heute.

Kein Ausweg aus der Armut in den Nachbarländern

Nach Schätzungen sind etwa 4 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner in die benachbarten Länder geflohen. Und immer mehr Menschen verlassen ihr Land. Ihre Situation bei der Ankunft ist erschreckend. Oft besitzen sie nur gerade die eigenen Kleider, sie sind traumatisiert und in desolatem gesundheitlichem Zustand. Die aufnehmenden Länder stehen vor grossen Herausforderungen – viele sind mit der Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge überfordert. Es fehlt an Grundversorgung und -infrastruktur sowie an Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Integration. So dreht sich für die Geflüchteten die Armutsspirale weiter.

Unsere Hilfe: Dringendste Bedürfnisse decken und Integration fördern

In Brasilien und Kolumbien, wo Caritas Schweiz seit jeweils über 30 Jahren aktiv ist, unterstützt die Caritas deshalb mit je einem Projekt Menschen aus Venezuela dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

  • In Brasilien hilft sie mit dem lokalen Partner Caritas Brasilien im Bundesstaat Roraima an der Grenze zu Venezuela, humanitäre Versorgungslücken zu schliessen. Damit sich die Lage an der Grenze entspannt, unterstützt die Caritas die Regierung beim Transfer von Flüchtlingen in andere Bundesstaaten. Mit Sensibilisierunskampagnen bekämpft sie Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Weiter leistet die Caritas administrative, rechtliche und psychologische Hilfe im Alltag und unterstützt bei der beruflichen bzw. schulischen Integration.
  • In Kolumbien leistet die Caritas in der Hauptstadt Bogotá Hilfe über die Partnerorganisation FAMIG. Mittellose Migrantinnen und Migranten werden bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse unterstützt. Zudem bekommen sie psychosoziale Hilfe und Rechtsberatung, denn die soziale Integration ist wichtig. Einige erhalten eine Berufsausbildung, damit sie langfristig ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. Um die Integration der Migrantinnen und Migranten weiter zu erleichtern, wird die kolumbianische Gesellschaft zudem für ihre Schicksale sensibilisiert.
 

Die Projekte

 

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