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Caritas-Markt

Im Caritas-Markt können Menschen mit minimalem Einkommen Lebensmittel und Hygieneartikel zu Tiefstpreisen einkaufen. Dank dieser Einsparungen erhalten sie mehr finanziellen Spielraum.

 

In den schweizweit 21 Caritas-Märkten können Armutsbetroffene gegen Vorweisen einer Berechtigungskarte Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs zu stark ermässigten Preisen beziehen. Die Einsparungen gegenüber den Detailhändlern betragen bis zu 50 Prozent. Das Sortiment umfasst Grundnahrungsmittel, Frischprodukte, Hygieneartikel und alle wichtigen Produkte des täglichen Bedarfs.

Ein Teil der Waren stammt aus Überproduktionen, Fehllieferungen, schadhaften Serien und Liquidationen von über 400 Lieferanten - die Qualität der Produkte ist aber immer einwandfrei und unterliegt den Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes (LMG). Etwa 35 Prozent des Sortiments wird der Genossenschaft Caritas-Markt gratis von den Zulieferern zur Verfügung gestellt, die restlichen 65 Prozent werden eingekauft.

Zum Einkauf im Markt berechtigt ist nur, wer finanziell benachteiligt ist. Dies können Menschen sein, die am oder unter dem Existenzminimum leben, Personen, die wirtschaftliche Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen zur AHV/IV beziehen oder sich in einer Schuldensanierung befinden.

Die Genossenschaft Caritas-Markt unterstützt Erwerbslosenprogramme und beschäftigt neben festangestellten Mitarbeitenden auch arbeitslose Menschen. Diese werden mit den Aufgaben im Detailhandel vertraut gemacht und verbessern so ihre Chancen für einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt. Viele Freiwillige engagieren sich ebenfalls in den Caritas-Märkten und ermöglichen dank ihres Engagements den Betrieb. Der Caritas-Markt ist eine Initiative des nationalen Caritas-Netzes.

Die Caritas-Märkte in den Regionen werden von den selbständigen regionalen Caritas-Organisationen geführt. Diese tragen die Betriebskosten aus eigenen Mitteln. Es besteht keine direkte staatliche Unterstützung.

 

Video: Zusammenarbeit mit Aldi Suisse

 

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