Lancement, le 15 juin devant le Palais fédéral, de la pétition «Oser la durabilité» pour l'Agenda 2030.
Lancement, le 15 juin devant le Palais fédéral, de la pétition «Oser la durabilité» pour l'Agenda 2030.

Petition zur Agenda 2030: Schweiz fordert mehr Nachhaltigkeit vom Bundesrat

Petition fordert verbindliche Massnahmen für die nächsten Jahre

Wo steht die Schweiz bezüglich UNO-Agenda 2030 für Nachhaltigkeit? Im Juli 2026 wird der Bundesrat in New York dazu Rechenschaft ablegen. Sein Bericht ist enttäuschend. Eine Petition fordert nun mehr Mut zu Nachhaltigkeit.

Jetzt die Petition unterschreiben!
  1. Die konsequente Einhaltung der Verpflichtungen: Die Schweiz soll alles daran setzen, die 2015 ratifizierten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) umzusetzen.
  2. Einen glaubwürdigen Aktionsplan: Die Schweiz soll einen detaillierten Fahrplan vorlegen, der erklärt, wie die Schweiz die Ziele bis 2030 erreichen will - mit verbindlichen und konkreten Massnahmen.

2015 ist die Schweiz gemeinsam mit 193 Nationen eine historische Verpflichtung eingegangen: eine Zukunft zu gestalten, in der der Schutz des Planeten, soziale Gerechtigkeit und eine Wirtschaft im Dienste der Menschen Vorrang vor kurzfristigem Profit haben. Der Bundesrat stand damals an vorderster Front bei der Ausarbeitung dieser Ziele.

Heute ist diese Verpflichtung in Gefahr. Die Schweiz ist weit davon entfernt, die beschlossenen Ziele für nachhaltige Entwicklung in den vier Jahren bis 2030 zu erreichen. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft.

Der Bundesrat muss die Bremse lösen

Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat auf die Bremse. In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordert die zivilgesellschaftliche Plattform Agenda 2030, der auch Caritas Schweiz angehört, mit dieser Petition: Der Bundesrat soll Mut für echte Nachhaltigkeit zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrnehmen.

Der UNO-Gipfel zur Agenda 2030 startet am 7. Juli 2026. Mit dabei in New York wird auch Andreas Lustenberger, Mitglied der Geschäftsleitung von Caritas Schweiz, sein. Er vertritt in der offiziellen Schweizer Delegation die zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Weitere Informationen

Titelbild: Lancierung der Petition "Mut zur Nachhaltigkeit" zur Agenda 2030 am 15. Juni vor dem Bundeshaus. © Plattform Agenda 2030