In Svizzera vivono quasi 360 000 working poor. Nonostante svolgano un’attività lavorativa, il loro reddito non è sufficiente a garantire il sostentamento.
In Svizzera vivono quasi 360 000 working poor. Nonostante svolgano un’attività lavorativa, il loro reddito non �è sufficiente a garantire il sostentamento.

Caritas Schweiz fordert gezielte Massnahmen für Working Poor

Caritas-Positionspapier zu Erwerbsarmut in der Schweiz

In der Schweiz sind 357'000 Menschen armutsgefährdet, obwohl sie einer Erwerbsarbeit nachgehen. Zählt man alle Personen dazu, die im selben Haushalt leben und von diesem Einkommen abhängig sind, dann betrifft das Problem der Erwerbsarmut rund 821'000 Menschen. Das ist aus Sicht der Caritas nicht haltbar.

Die Schweiz unternimmt heute zu wenig Anstrengungen, um die Situation der arbeitenden Armen zu verbessern. Im Gegenteil: Seit 2014 hat die Working-Poor-Quote zugenommen. Dieses Positionspapier zeigt die Gründe auf, warum Erwerbsarbeit nicht immer vor Armut schützt. Es beschreibt, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und individuellen Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, dass nicht alle Menschen ein existenzsicherndes Einkommen erzielen können.

Und es legt dar, mit welchen Massnahmen die Situation der Working Poor in der Schweiz verbessert werden kann. Besonders zielführend sind dabei existenzsichernde Mindestlöhne und ausreichende Arbeitspensen, die Unterstützung erwerbstätiger Eltern sowie die Ausweitung von Arbeitsmarktstipendien.

Mehr dazu im Positionspapier:

Weitere Informationen

Kontakt

Aline Masé

Leiterin Bereich Grundlagen und Politik & Fachstelle Sozialpolitik

+41 41 419 23 37amase@caritas.ch

Titelbild: In der Schweiz leben fast 360'000 Working Poor. Ihr Einkommen reicht trotz Erwerbsarbeit nicht für den Lebensunterhalt. © Perretfoto.ch