Neun Kinder winken lachend von einem Rutschbahnturm auf einem Spielplatz.

Bosnien-Herzegowina

Europa

Die Folgen des knapp 30 Jahre zurückliegenden Krieges sind in Bosnien-Herzegowina immer noch deutlich spür- und sichtbar. Minderheiten wie die Roma gehören zu den am meisten ausgegrenzten und armutsbetroffenen Gruppen im Land. Sie sind von Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung betroffen. Armut und Mangel an Lebensperspektiven führen zu einem grossen Auswanderungsdruck auf die Menschen im Land.

Geografische Lage. Die Projektregionen der Caritas Schweiz sind dunkel eingefärbt. © Caritas Schweiz

Caritas Schweiz ist seit 1993 in Bosnien-Herzegowina aktiv. Projekte zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft und Förderung der Einkommen verbessern die Lebensperspektiven der Bevölkerung. Die soziale Inklusion ist ein wichtiger Aspekt der Projekte, denn Ausgrenzung und Ungleichbehandlung tragen zur Armut ganzer Bevölkerungsgruppen bei. Im Land gestrandete Migrantinnen und Migranten werden zudem bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt.

Überblick in Zahlen

Quellen: Human Development Report, UNESCO, UNFPA (Stand 2022)

  • Gesamtbevölkerung: 3,2 Millionen
  • Wohlstandsindikator (total 191 Staaten): Rang 74
  • Bruttonationaleinkommen pro Kopf: USD 15'242
  • Lebenserwartung bei der Geburt: 75 Jahre
  • Kindersterblichkeit: 0%
  • Alphabetisierungsrate (ab 15 Jahren): 97%
  • CO2-Ausstoss pro Kopf: 6,5 Tonnen

Caritas-Projekte im Land

Caritas Schweiz vor Ort

Titelbild: Bildungsförderung ist ein wichtiger Pfeiler sozialer und wirtschaftlicher Integration von benachteiligten Gruppen. © Cat Norman Tahirović