

Wo medizinische Hilfe und Menschlichkeit zählen
Ihre Spende für die notleidenden Menschen im Gorom Camp
Über eine Million Menschen sind seit April 2023 vor dem brutalen Krieg im Sudan ins Nachbarland Südsudan geflohen. Viele fanden im Gorom Camp nahe der Hauptstadt Juba Zuflucht. Doch die Lebensbedingungen dort sind prekär, es fehlt den Menschen an allem: Essen, Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen.
Caritas Schweiz unterstützt die einzige Gesundheitsstation im Camp und stellt dort medizinische Grundversorgung sicher. Dazu gehören auch psychologische Beratung und Räume, in denen Kinder und Frauen Begleitung und Ruhe finden.
Ursprünglich wurde das Gorom Camp für 1'500 Menschen errichtet - heute leben rund 22'000 Geflüchtete darin.
Die meisten Bewohnenden flohen vor dem Krieg aus dem Sudan.


Lassen Sie uns gemeinsam an der Seite der geflüchteten Menschen aus dem Sudan stehen. Vielen Dank! ❤️
Ein ehrlicher Einblick in das Leben im Camp
Wir haben das Gorom Camp kürzlich besucht und Mariam kennengelernt. Sie gibt uns einen Einblick in ihr Leben im Camp.
Mariam ist 2023 vor dem Krieg im Sudan in den Südsudan geflohen. Seither begleiten Trauer und Schmerzen ihren Alltag. Die junge Mutter verlor viele Verwandte und wurde im Krieg verletzt. Ihre Rückenschmerzen sind teilweise so stark, dass ihr der Weg zur Gesundheitsstation schwerfällt.
Doch dort erhält sie regelmässig Medikamente gegen ihre Schmerzen. Und als sich ihr Sohn Adil kürzlich den Arm brach, wurde er untersucht und ins Spital in Juba überwiesen, wo er weiterführende Versorgung bekam.
Familien im Camp wie jene von Mariam werden monatlich durch die Campleitung mit einem kleinen Beitrag unterstützt. Das Geld ist aber extrem knapp – es reicht Mariam und ihren Kindern oft nur für eine Mahlzeit am Tag. Deshalb sieht sich die Mutter gezwungen, ab und zu etwas im Laden anschreiben zu lassen und es später zurückzuzahlen.

«Ich setze mich täglich für meine Kinder ein. Damit sie nicht auf die Strasse gehen oder Leute bestehlen. Ich wünsche mir, dass sie eine gute Ausbildung erhalten, damit sie bessere Chancen haben.»Mariamgeflüchtete und bewohnerin des Gorom Camps
Menschen wie Mariam erhalten in der Gesundheitsstation Unterstützung.
Die Mittel sind begrenzt, doch für die Menschen ist diese Anlaufstelle von grosser Bedeutung.


Dürfen wir auf Ihre Mithilfe zählen?
Krieg, Flucht und das Leben im Camp hinterlassen tiefe Spuren. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass wir die medizinische Versorgung im Gorom Camp aufrechterhalten können. Herzlichen Dank! Ihr Spende ermöglicht beispielsweise folgende Hilfe:
Mit 70 Franken erhalten Frauen psychologische Beratung.
Mit 100 Franken werden Labortests auf Malaria, Typhus und andere Erkrankungen durchgeführt.
Mit 140 Franken kann eine Hebamme werdende Mütter während der Schwangerschaft und Geburt begleiten.
Neben Mariam geben auch drei weitere Menschen Einblick in das Leben im Gorom Camp: John und Viola, die in der Gesundheitsstation arbeiten, sowie Livia, die das Camp als Leiterin Kommunikation besucht hat.
Weitere Informationenzu unserer Arbeit im Südsudan
Titelbild: Mariam und ihr Sohn Adil werden vom Arzt im Gorom Camp medizinisch versorgt. © Kenyi Moses