Weltweite Mehrfachkrise – die Schweiz muss dringend handeln

Caritas-Positionspapier zur Hungerkrise im Globalen Süden

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat einmal mehr deutlich gemacht, welch empfindliche Abhängigkeiten in unserem Weltwirtschaftssystem existieren. Die Krisenanfälligkeit zeigt sich auf dramatische Weise beim internationalen Ernährungssystem und trifft vor allem die Menschen im Globalen Süden. Durch den Krieg verursachte Preissteigerungen bei Getreide, fossilen Treibstoffen und Düngemittel haben die Ernährungssituation in armen Ländern massiv verschärft. Viele dieser Länder waren bereits zuvor von der COVID-19-Pandemie wirtschaftlich betroffen, sind hoch verschuldet und kämpfen mit den existenzbedrohenden Folgen der Klimakrise.

Caritas Schweiz fordert angesichts dieser Mehrfachkrise, dass die Schweiz kurzfristig ihr Engagement in der humanitären Hilfe aufstockt und dass sie langfristig mithilft, die Ernährungssouveränität der Länder im Globalen Süden zu erhöhen und ihre Abhängigkeiten abzubauen.

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«Die COVID-19-Pandemie, die Klimaerhitzung und der Ukrainekrieg haben zu einer weltweiten Mehrfachkrise geführt, von der die Menschen im Globalen Süden besonders stark betroffen sind. Um dort eine Hungersnot zu verhindern, muss jetzt gehandelt werden.» (Juni 2022)

Weltweite Mehrfachkrise – die Schweiz muss dringend handeln

«Die COVID-19-Pandemie, die Klimaerhitzung und der Ukrainekrieg haben zu einer weltweiten Mehrfachkrise geführt, von der die Menschen im Globalen Süden besonders stark betroffen sind. Um dort eine Hungersnot zu verhindern, muss jetzt gehandelt werden.» (Juni 2022)

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Angela Lindt

Leiterin Fachstelle Entwicklungs- und Klimapolitik

+41 41 419 23 95alindt@caritas.ch

Titelbild: Von der weltweiten Mehrfachkrise sind besonders die Menschen im Globalen Süden betroffen. © Ayaana Publishing PLC