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Bildungsangebote Dolmetschen und Migration

Begleitend zu den umfangreichen Aktivitäten im Bereich Armutsbekämpfung und Integration bietet Caritas Weiterbildungen und Kurse an. Wir führen Ausbildungskurse durch für Interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher in Zürich und Luzern (Modul 4 «Dolmetschen bei Behörden und Gerichten») sowie für Fachpersonen aus dem Asyl- und Integrationsbereich (Länderveranstaltungen).

 


 

Weiterbildungen für Interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher

 
Modul 4: Dolmetschen bei Behörden und Gerichten: Erfolgreich dolmetschen in behördlichen und gerichtlichen Verfahren

Modul 4: Dolmetschen bei Behörden und Gerichten: Erfolgreich dolmetschen in behördlichen und gerichtlichen Verfahren

Das Modul «Dolmetschen bei Behörden und Gerichten» ist durch INTERPRET, die schweizerische Interessengemeinschaft für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln, anerkannt.
Das Modul bietet eine qualifizierte Weiterbildung an für Dolmetschende, die in den Bereichen Justiz (Gerichte), Polizei, Staatsanwaltschaft, Migration und weiteren Behörden tätig sind.
Es ist eines der Wahlmodule, welche für die Zulassung zur Berufsprüfung zum Erwerb des eidgenössischen Fachausweises für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln anerkannt ist.

Kurs St. Gallen:

  • Kursdaten: 23. Januar 2018 - 24. April 2018
  • Kursorte: Centrum 66, Zürich; Kantonales Verwaltungsgebäude Oberer Graben, St. Gallen; Kantonspolizei St. Gallen
  • Zielgruppe: Interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher, welche bei den Dienststellen des Justiz- und Sicherheitsdepartements (z.B. Polizei, Staatsanwaltschaft) sowie den Gerichten angemeldet sind oder das Zertifikat Interpret abgeschlossen haben.
  • Kursbeschreibung und Anmeldung

Kurs Luzern:

  • Kursdaten: 2. Februar 2018 - 4. Mai 2018
  • Kursorte: Caritas Schweiz und Luzerner Polizei, beide Luzern
  • Zielgruppe: Erfahrene interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher, welche bei den Dienststellen des Justiz-und Sicherheitsdepartementes sowie den Gerichten des Kantons Luzern, bei weiteren kantonalen Dienststellen in der Innerschweiz gemeldet sind oder das Zertifikat Interpret abgeschlossen haben.
  • Kursbeschreibung und Anmeldung
 

Modul 4a: Erfolgreich dolmetschen in der Beratung im beschleunigten Asylverfahren

In Kenntnis der Strukturen und Abläufe sowie im Bewusstsein der eigenen Rolle dolmetschen die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Moduls im Rahmen der kostenlosen Beratung und Rechtsvertretung im beschleunigten Asylverfahren.

Kurs Zürich:

  • Kursdaten: 20. Oktober - 15. Dezember 2017
  • Kursorte: Centrum 66, 8001 Zürich (10 Minuten ab HB Zürich)
  • Zielgruppe: Erfahrene Interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher mit dem Zertifikat INTERPRET oder entsprechende Kompetenzen in Bezug auf Dolmetschtechniken
  • Kursbeschreibung und Anmeldung
 

Seminarangebote der Fachstelle Integration für Fachleute aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich

 

Geschlechterrollen im Islam – Zwischen Theorie und Praxis

Die aktuellen Flüchtlingsströme stellen europäische Länder vor neue Herausforderungen. Fachpersonen, die im Flüchtlings- und Asylwesen arbeiten, sind mit einer Vielfalt an Glaubensformen, Praktiken und Werten konfrontiert. Die Geflüchteten wiederum stehen sowohl vor der Herausforderung der Integration, als auch vor der Verarbeitung der Flucht- und Kriegserlebnisse. Bei der schrittweisen Annäherung und dem Aufeinandertreffen all dieser kulturellen, ethnischen und konfessionellen Erscheinungsformen entzünden sich insbesondere bei Fragen der Geschlechterverhältnisse Irritationen und Konflikte. Ausgehend von diesen Irritationen geht diese Weiterbildung der Frage nach den Geschlechterrollen im Islam nach. Anhand von theoretischen und praktischen Grundlagen sollen sowohl ein kultur- und religionssensibles Grundwissen vermittelt, als auch Fallbeispiele und Erfahrungen im Umgang mit Konflikten ausgetauscht und diskutiert werden.

Kurse:

 

Flüchtlinge aus Syrien – Hintergründe, Probleme, Perspektiven

Als Syrien im Jahre 2011 als vorerst letztes Land in der arabischen Welt von den Auswirkungen des sogenannten „Arabischen Frühlings“ erfasst wurde, war nicht absehbar, dass sich die zunächst lokal begrenzten Demonstrationen in Opposition zum Asad-Regime sich zu einem Bürgerkrieg ausweiten würden, der mittlerweile fast das gesamte Land verwüstet hat. Ein Ende des Leidens ist nicht absehbar: im Sommer 2016 gab der UNHCR die Zahl der syrischen Flüchtlinge mit 4,9 Millionen und die Zahl der Binnenvertriebenen mit 6,6 Millionen an. Die Heftigkeit der gewaltsamen Auseinandersetzungen und die Dimensionen von Flucht und Vertreibung sind kaum mit früheren Dekaden vergleich-bar. Auch die regionale Kontexteinbettung in den Irak-Konflikt und den Kurden-Konflikt trägt dazu bei, dass die Problemlage in Syrien einen spezifischen Charakter aufweist, dessen Folgen für die betroffenen Menschen kaum noch dem Bild des „typischen“ politisch Verfolgten oder des „typischen“ Bürgerkriegsflüchtlings entsprechen. Die Fluchtmotivationen sind vielfältig, und die Rückkehroptionen gering. Diese veränderten Problemlagen stellen auch die Flüchtlings- und Integrationsarbeit in den europäischen Aufnahmeländern vor neue Herausforderungen. Durch einen tieferen Blick in die politische Geschichte und Situation des Landes ebenso wie in den Migrationsprozess selbst will dieser Workshop Hilfestellungen geben, um syrische Flüchtlinge – am Einzelbeispiel konkret diskutiert – besser zu verstehen und im Exilland besser unterstützen zu können.

Kurse:

Ersatzinhalte