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Finanzierung Klimaschutz: die Schweiz muss mehr tun

Caritas-Positionspapier zum Klimawandel

 

2016 war das heisseste Jahr seitBeginn der Aufzeichnung von Klimadaten. DieErdtemperatur liegt bereits rund 1,2 Grad über vorindustriellemNiveau. Die nächsten Jahre sind entscheidend:Um den Klimawandel beherrschbar zumachen, muss die Weltgemeinschaft so rasch wiemöglich die Kehrtwende beim globalen Treibhausgas-Ausstoss schaffen.Die Auswirkungen von zunehmenden Überflutungen,Stürmen, Hitzewellen und Dürren sind unerbittlichund treffen die Ärmsten in Entwicklungsländernbesonders stark. Verantwortlich für den Klimawandelsind jedoch die wohlhabenden Länder. Sie müssendeshalb die Transformation in eine nachhaltigeEntwicklung weltweit anstossen. Dazu gehört auchdie Schweiz.Doch nicht nur die nationalen Klimaschutz-Ambitionender Schweiz sind zu gering. Auch der Beitragan die internationale Klimafinanzierung ist zutief. Und weil die dafür aufzubringenden Mittel denBudgets der Entwicklungszusammenarbeit belastetwerden, gehen diese Klimaprojekte im Süden aufKosten anderer Entwicklungsprogramme in der Armutsbekämpfung.Caritas erwartet, dass der Bundesrat und das Parlamentden schweizerischenVerpflichtungen imRahmen des Pariser Klimaabkommensnachkommenund neue Gelder für Klimaschutz und Anpassungan den Klimawandel in Entwicklungsländernmobilisieren - zusätzlich zur bestehenden Entwicklungszusammenarbeit.Dafür braucht es neue Finanzierungsmechanismenin Form von verursachergerechtenEnergie-Steuern und Klima-Abgaben.

 

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  • Finanzierung Klimaschutz: die Schweiz muss mehr tun
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    Die Erderwärmung verursacht neue Armut. Deshalb darf die internationale Klimafinanzierung nicht auf Kosten von Entwicklungsprojekten gehen. Zusätzlich zur Armutsbekämpfung braucht es verursachergerechte Ansätze, damit neue und zusätzliche Gelder für Klimaprojekte in Entwicklungsländern mobilisiert werden können. (September 2017) Download

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