Zwei Personen knien inmitten ihres Tomatenfeldes im Nordwesten Uganda. Die vordere Person blickt in die Kamera und zeigt ihre Tomaten.

Uganda

Afrika

Uganda hat sich im letzten Jahrzehnt stark verändert. Die Jahre nach der erlangten Unabhängigkeit von Grossbritannien im Jahr 1962 waren geprägt von Gewalt und Krieg. 2008, nach dem Ende jahrzehntelanger Bürgerkriege, konnten viele Vertriebene wieder in ihre Heimat zurückkehren. Die Bevölkerung Ugandas wächst stetig und ist sehr jung. Über die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohnern sind jünger als 15 Jahre.

Geografische Lage. Die Projektregionen der Caritas Schweiz sind dunkel eingefärbt. © Caritas Schweiz

Die Folgen des Bürgerkriegs sind insbesondere im Norden Ugandas noch stark spür- und sichtbar. Neben der Gewalt und grossen Entbehrungen hinterliess der Krieg auch zerrüttete Familienstrukturen und verlorenes kulturelles Wissen. Seit 1994 engagiert sich Caritas Schweiz in Uganda mit dem Ziel, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu decken und ihre Resilienz zu stärken.

Überblick in Zahlen

Quellen: Human Development Report, UNESCO, UNFPA (Stand 2022)

  • Gesamtbevölkerung: 48,4 Millionen
  • Armutsindex (Anteil der Armutsbetroffenen): 52,2%
  • Wohlstandsindikator (total 191 Staaten): Rang 166
  • Bruttonationaleinkommen pro Kopf: USD 2'181
  • Lebenserwartung bei der Geburt: 63 Jahre
  • Kindersterblichkeit: 5%
  • Alphabetisierungsrate (ab 15 Jahren): 77%
  • CO2-Ausstoss pro Kopf: 0,1 Tonnen

Caritas-Projekte im Land

Caritas Schweiz vor Ort

Titelbild: Maurien Marachto auf ihrem Tomatenfeld im Nordwesten Ugandas. © Fabian Biasio