Eine Person trägt eine Schale voll frisch geernteter Mango und schaut direkt in die Kamera.

Tschad

Afrika

Der grossflächige Tschad ist ein zentralafrikanischer Binnenstaat und eines der ärmsten Länder der Welt. Besonders die ländliche Bevölkerung ist von extremer Armut betroffen. Das Potenzial der vorhandenen natürlichen Ressourcen wird durch zahlreiche Faktoren wie klimatische Veränderungen eingeschränkt. Ernährungsunsicherheit ist eines der grössten Problembereiche im Tschad.

Geografische Lage. Die Projektregionen der Caritas Schweiz sind dunkel eingefärbt. © Caritas Schweiz

Die tschadische Wirtschaft ist stark von der Ölförderung abhängig. Die Gewinne daraus kommen der Bevölkerung aber nur minimal zugute. Viele Menschen leben von der Landwirtschaft, die durch die Klimakrise vor grossen Herausforderungen steht. Zunehmende Migration verschärft den Wettbewerb um die vorhandenen Ressourcen zusätzlich. Caritas Schweiz engagiert sich seit 1973 im Tschad, um Migrierende zu schützen, den Zugang junger Menschen zum Arbeitsmarkt zu verbessern und Kleinbäuerinnen und -bauern zu unterstützen.

Überblick in Zahlen

Quellen: Human Development Report, UNESCO, UNFPA (Stand 2022)

  • Gesamtbevölkerung: 17,4 Millionen
  • Armutsindex (Anteil der Armutsbetroffenen): 79,3%
  • Wohlstandsindikator (total 191 Staaten): Rang 190
  • Bruttonationaleinkommen pro Kopf: USD 1'364
  • Lebenserwartung bei der Geburt: 53 Jahre
  • Kindersterblichkeit: 33%
  • Alphabetisierungsrate (ab 15 Jahren): 22%
  • CO2-Ausstoss pro Kopf: 0,1 Tonnen

Caritas-Projekte im Land

Titelbild: Erntezeit in Danamadji im Süden des Tschad. © Fabian Biasio