Soziale Absicherung darf nicht vom Pass abhängen

Caritas-Positionspapier zu Aufenthaltsstatus und Existenzsicherung

Ausländerinnen und Ausländer sind aus dem Schweizer Arbeitsmarkt nicht wegzudenken. Jedoch arbeiten viele von ihnen in prekären Arbeitsverhältnissen. Sie leben als Working Poor oder nur knapp über der Armutsgrenze. Eine soziale Absicherung in Notsituationen, beispielsweise nach dem Verlust einer Arbeitsstelle, ist für sie daher zentral. Doch gerade diese wird ihnen faktisch verwehrt. Beziehen Ausländerinnen und Ausländer Sozialhilfe, ist ihr Aufenthaltsrecht und somit ihr Leben in der Schweiz gefährdet. Aus Angst vor einer Wegweisung verzichten sie auf ihr Recht, Sozialhilfe zu beziehen und leben unter dem Existenzminimum. Um das Recht auf Unterstützung in Not zu garantieren und solch prekäre Situationen zu verhindern, fordert Caritas die Abschaffung der rechtlichen Verknüpfung von Aufenthaltsstatus und Existenzsicherung.

Download

«Beziehen Ausländerinnen und Ausländer
Sozialhilfe, ist ihr Aufenthaltsrecht und
somit ihr Leben in der Schweiz gefährdet.
Aus Angst vor einer Wegweisung
verzichten sie auf ihr Recht, Sozialhilfe
zu beziehen und leben unter dem
Existenzminimum.»

Soziale Absicherung darf nicht vom Pass abhängen

«Beziehen Ausländerinnen und Ausländer Sozialhilfe, ist ihr Aufenthaltsrecht und somit ihr Leben in der Schweiz gefährdet. Aus Angst vor einer Wegweisung verzichten sie auf ihr Recht, Sozialhilfe zu beziehen und leben unter dem Existenzminimum.»

Download (pdf, 179.17 KB)

Michael Egli

Leiter Fachstelle Migrationspolitik

+41 41 419 22 03megli@caritas.ch

Titelbild: © Conradin Frei