Dorfladen in �Äthiopien. Der Iran-Krieg führt auch hier zu höheren Preisen.
Dorfladen in Äthiopien. Der Iran-Krieg führt auch hier zu höheren Preisen.

Viele Kinder in Äthiopien haben nicht genug zu essen

Das ist der Alltag für Tausende Familien in Tigray und der Sahelzone.

Wenn Hunger zur täglichen Sorge wird

Was für viele von uns selbstverständlich ist, bleibt für andere ungewiss. In Tigray im Norden Äthiopiens und in der Sahelzone ist ausreichend Nahrung keine Selbstverständlichkeit. Areayas Geschichte steht stellvertretend für die Herausforderungen unzähliger Familien.

Ähnliche Sorgen teilen Millionen Menschen in den Ländern der Sahelzone, wo Dürren und Ernährungskrisen ganze Gemeinschaften belasten. Oft ist unklar, ob das Essen bis zum Abend reicht. Tagtäglich tun Eltern alles dafür, ihre Kinder zu versorgen.

Eine Frau mit Kind sitzt am Boden in ihrem sporadisch eingerichteten Zelt in einem Lager in Tigray, im Norden Äthiopiens.

Ein Leben voller Perspektiven endete abrupt

Areaya führte mit ihren vier Kindern ein sicheres Leben. Die Familie hatte genug zu essen, die Kinder gingen zur Schule und es gab Hoffnung auf eine sichere Zukunft. Doch dann kam der Krieg und riss sie abrupt aus ihrem Alltag.

Areayas Geschichte ist kein Einzelfall

Portraitaufnahme einer Mitarbeiterin von Caritas in Äthiopien
«In meiner Arbeit begegne ich Frauen, die trotz schwieriger Bedingungen Verantwortung für ihre Familien übernehmen und unermüdlich nach neuen Wegen suchen, ihren Lebensunterhalt zu sichern.»Degef hagosmentorin bei caritas schweiz, aussenstelle adigrat

Aus der Heimat vertrieben

Die Familie sah sich zur Flucht gezwungen! Sie nahm ihre Kinder und liess alles zurück: ihr Zuhause, ihre Arbeit, ihr bisheriges Leben. Vor ihnen lag eine ungewisse Zukunft.

«Oft haben wir nicht genug zu essen. Es reicht nicht für alle.»

Heute fehlt es Areaya und ihren Kindern an ausreichender Nahrung und stabilen Lebensgrundlagen. Der geregelte Alltag, der Areaya kannte, existiert nicht mehr. Stattdessen prägen Unsicherheit und Sorge ihr Leben. Jeden Tag stellt sie sich die gleiche Frage: Wie soll sie ihre Kinder versorgen?

Le Mali attend la saison des pluies.

Die Krise droht sich weiter zu verschärfen

Ein ungewöhnlich starkes El-Niño-Wetterphänomen könnte in diesem Jahr zu extremer Hitze, Dürren und Überschwemmungen führen. Ernten drohen auszufallen, Lebensmittel werden knapper und teurer. Für Familien wie Areaya bedeutet das: Noch weniger Nahrung, noch mehr Unsicherheit und ein Alltag, der immer schwerer zu bewältigen ist.

Mit Ihrer Spende schenken Sie Familien in Äthiopien und der Sahelzone neue Hoffnung
Ihre Daten sind bei uns sicher.

Mit 60 Franken erhalten z.B. Familien Bargeldhilfe, um Lebensmittel und das Nötigste kaufen zu können.

Mit 100 Franken ist z.B. die medizinische Grundversorgung und Zusatznahrung für Kinder und Mütter gesichert.

Mit 140 Franken erhalten z.B. Frauen die Chance, ein eigenes kleines Geschäft zu gründen, um wieder selbstbestimmt ihren Alltag zu meistern.

Zewo-Gütesiegel: Diese Auszeichnung erhalten nur gemeinnützige NPO, die die 21 Zewo-Standards erfüllen. Die regelmässige Prüfung durch die Zewo stellt sicher, dass Ihre Spende in guten Händen ist.

Schnelle Hilfe und langfristige Perspektiven

Seit vielen Jahren ist Caritas in Tigray an der Seite von Familien wie Areaya und erlebt täglich, womit sie zu kämpfen haben. Neben rascher Bargeldhilfe sorgt Caritas in Äthiopien mit nachhaltigen Projekten für eine medizinische Grundversorgung, stellt die Wasserqualität sicher und begleitet die Menschen durch gezielte Schulungen zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Titelbild: Dorfladen in Äthiopien. Der Iran-Krieg führt auch hier zu höheren Preisen. © Ayaana Publishing PLC