

Caritas Schweiz ist auch 2026 Hauptpartnerin des FIFDH
Unwürdige Migration, Klimawandel sowie wirtschaftliche, politisch und soziale Umstände, die Armut verschärfen – in der Schweiz und weltweit: Caritas Schweiz möchte die Öffentlichkeit für solche Realitäten und ihre fatalen Folgen sensibilisieren. Auch zielt die Caritas darauf ab, eine Debatte nach umsetzbaren Lösungen zu fördern. Das Kino ist ein starkes Medium, um Emotionen in Gang zu bringen und zum Handeln und Nachdenken anzuregen.
Caritas Schweiz ist seit 2022 Partner und seit 2024 einer der Hauptpartner des Internationalen Filmfestivals und Forums für Menschenrechte (FIFDH). Das Festival findet jährlich im Herzen des internationalen Genfs und parallel zur Hauptsitzung des UNO-Menschenrechtsrats statt. Der Fokus des Festivals liegt auf internationalen Filmen und Debatten, die Anstrengungen zur Verteidigung der Menschenrechte und deren Missachtung auf der ganzen Welt beleuchten.

«Die Partnerschaft unterstreicht das Engagement von Caritas Schweiz für die verletzlichsten Menschen in der Schweiz und im Ausland.»Fabrice BouléVerantwortlicher kommunikation Westschweiz

Auf dem Weg zur Privatisierung der Entwicklungshilfe?
Am Mittwoch, 11. März, lädt Caritas Schweiz gemeinsam mit der Stadt Genf zu einem spannenden Abendevent rund um die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit ein. Drastische Budgetkürzungen bringen die internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe immer mehr in Bedrängnis. Organisationen müssen unter starkem Druck neue Lösungen finden, um weiterhin in diesen Bereichen zu arbeiten. Gleichzeitig fordern Akteure im globalen Süden berechtigterweise nach mehr Entscheidungsgewalt und Autonomie.
Der Privatsektor kann in den kommenden Monaten und Jahren ein wichtiger Partner für Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe sein. Die klaffende finanzielle Lücke steht einem immensen Bedarf an Unterstützung gegenüber, der aufgrund der globalen Herausforderungen weiter wächst. Diesen Herausforderungen können wir nur mit vereinten Kräften begegnen. Caritas Schweiz appelliert immer wieder mit Nachdruck an die internationale Solidaritätspflicht von Staaten und Individuen.
Der Film Free Money wird zu Beginn des Abends gezeigt. Der Film untersucht die Versprechen und Grenzen des bedingungslosen Grundeinkommens zur Armutsbekämpfung. Die Organisation GiveDirectly zahlt jedem Erwachsenen in einem Dorf zwölf Jahre lang 22 US-Dollar pro Monat. Möglich ist dieses Projekt insbesondere dank der Finanzierung durch Technologiegiganten wie Google. Der Dokumentarfilm stellt die optimistische Vision von Ökonominnen und Ökonomen und Philanthropinnen und Philanthropen der täglichen Realität, den Hoffnungen und Zweifeln der betroffenen kenianischen Einwohnenden gegenüber.
Caritas Schweiz unterstützt Kinder und Erwachsene in prekären Situationen in rund 20 Ländern weltweit in den Bereichen Einkommen, Klima und Migration. Bei Katastrophen leistet die Caritas Nothilfe und unterstützt beim Wiederaufbau. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort engagieren wir uns dafür, die Grundbedürfnisse abzudecken, die Kräfte der Menschen zu stärken, die Achtung ihrer Rechte zu gewährleisten und Ungleichheit zu bekämpfen.
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Titelbild: Schnappschuss aus dem Film «Free Money» © FIFDH (fifdh.org)