Les collaborateurs de Caritas se réjouissent à l'approche du 125e anniversaire.
Les collaborateurs de Caritas se réjouissent à l'approche du 125e anniversaire.

125-Jahre Caritas: Wir schauen zurück – und freuen uns aufs bevorstehende Jubiläum

Das sagen unsere Mitarbeitenden

Gemeinsam konnten wir 2025 viele Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten, Chancen schaffen und Perspektiven eröffnen – in der Schweiz und weltweit. 2026 feiern wir 125 Jahre Caritas Schweiz. Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Meilenstein für uns als Organisation, sondern ein Zeichen dafür, was Solidarität, Engagement und Zusammenhalt bewirken können.

Wir haben fünf Mitarbeitende gefragt, was sie im vergangenen Jahr bewegt hat – und was sie sich für die Zukunft wünschen:

Laura PanduriBildungsverantwortliche youngCaritas

«2025 war für mich ein Jahr des Ankommens und Wachsens. Besonders die vielen Begegnungen mit jungen Menschen haben mich geprägt – ihre Offenheit, ihr Engagement und ihre Fragen geben mir Hoffnung. Ein besonderes Highlight war das MigrAction-Weekend, wo Austausch, Lernen und Solidarität spürbar wurden.»

«Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Zusammenhalt und dass wir als Gesellschaft Brücken bauen – und Caritas weiterhin dazu beiträgt, soziale Gerechtigkeit zu stärken.»Laura panduriyoung caritas

Alemayehu DinqaSenior Livelihood Officer in Äthiopien

«Die vergangenen zwölf Monate standen für mich ganz im Zeichen des Neustarts und des Aufbruchs: Wir konnten ein neues Dreijahresprojekt lancieren und erste konkrete Veränderungen anstossen – etwa durch Village Savings and Loan Associations, die Menschen ermöglichen, kleine Geschäfte aufzubauen und Einkommen zu sichern. Zu sehen, wie Familien innert weniger Monate ihre Situation stabilisieren, motiviert mich enorm.»

«Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir diese Arbeit weiterführen und noch mehr Menschen langfristig stärken können – trotz finanziellen Herausforderungen.»Alemayehu dinqaCaritas Schweiz in Äthiopien
Anja Rajak, Wirtschaftsexpertin für lokale Wirtschaftsentwicklung in Bosnien und Herzegowina

Anja RajakLokale Wirtschaftsentwicklung in Bosnien und Herzegowina

«In meinem Arbeitsalltag erlebe ich immer wieder, wie Gemeinden, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Gemeinschaften sich für eine starke gemeinsame Vision zusammenschliessen: Die Lebensbedingungen zu verbessern und stabile Voraussetzungen für wirtschaftliche Würde und Chancen zu schaffen. Diese Erfahrungen sind sehr ermutigend. Und sie zeigen, dass Gemeinschaften am stärksten sind, wenn sie zusammenarbeiten.»

«Meine Hoffnung ist, dass die Caritas weiterhin das Leben der Menschen und ihre Gemeinschaften positiv prägt – insbesondere in Zeiten von Unsicherheit und Wandel. Das Jubiläum sehe ich sowohl als einen Moment der Reflexion als auch als eine Erneuerung unseres Bekenntnisses zu Solidarität, Partnerschaft und langfristiger Wirkung.»anja rajakCaritas schweiz in bosnien und herzegowina

Bestoon BzainiMitarbeiter Spedition Kleiderzentrale

«Wenn ich auf 2025 zurückblicke, denke ich vor allem an viele positive Veränderungen in unserer Logistik in Waldibrücke – und daran, wie sehr ich meinen Arbeitsort schätze. Ich finde die Caritas seit dem ersten Tag grossartig.»

«Für die Zukunft wünsche ich mir, weiterhin engagiert, loyal und zuverlässig meinen Beitrag leisten zu können – und dass Caritas sich auch weiterhin stark gegen Armut und für den Schutz unserer Umwelt einsetzt. Caritas ist für mich mehr als eine Organisation: Sie verbindet Kulturen und Menschen aus aller Welt.»bestoon BzainiKleiderzentrale

Vidya SchallerSpendenservice und Bereichssekretariat

«Ich habe das grosse Glück, mit starken Werten aufzuwachsen und Chancen zu erhalten – etwas, das vielen Menschen verwehrt bleibt. Genau deshalb bewegt es mich, heute bei Caritas dazu beitragen zu dürfen, anderen neue Möglichkeiten zu eröffnen. Ich wünsche mir sehr, dass mehr Menschen dieselbe Chance erhalten, ihren Weg frei gestalten zu dürfen.»

«In meiner idealistischen Vorstellung hoffe ich, dass es eines Tages keine Armut mehr braucht – und Caritas damit eigentlich überflüssig wird, weil Solidarität selbstverständlich geworden ist.»Vidya schallerCaritas Schweiz in Luzern

Weitere Informationen

Titelbild: Caritas-Mitarbeitende freuen sich auf das 125-Jahre-Jubiläum. © Urban Fischer