Vier Fragen an Peter Lack, neuer Direktor von Caritas Schweiz

Mitte April hat Peter Lack das Amt als Direktor von Caritas Schweiz angetreten. Er war zuletzt Direktor beim Schweizerischen Samariterbund und bringt breite Erfahrung im Management von Non-Profit-Organisationen mit. Nach seinem ersten Monat bei der Caritas beantwortet er vier Fragen.

 

Was reizt Sie an der Funktion des Direktors von Caritas Schweiz?

Ach, da kann ich gar nicht alles aufzählen, da ist so vieles! Die Caritas ist eine anerkannte, gut positionierte Organisation, die einen grossen Nutzen hat für Menschen in schwierigen Lebenssituationen in der Schweiz und im Ausland. Das treibt mich an. Dieser Organisation vorstehen zu dürfen, zusammen mit dem Netzwerk im In- und Ausland, mit den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden – das ist eine grosse Herausforderung, und das reizt mich.

Welches sind Ihre ersten Eindrücke nach einem Monat bei Caritas Schweiz

Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Das gibt unglaublich viel Energie und erleichtert den Einstieg. Ich habe den Eindruck einer engagierten, lebendigen und äusserst kompetenten Arbeitsgemeinschaft und dass die Arbeit viel Freude macht.

Was haben Sie sich fürs erste Jahr als Direktor vorgenommen?

Zuerst einmal liegt der Fokus ganz darauf, die Caritas kennenzulernen in all ihren Ausformungen, die sie hat, ihre Stärken und die Herausforderungen zu verstehen. Ich freue mich auch sehr darauf, allen Menschen zu begegnen, die in der Schweiz und weltweit für die Caritas arbeiten, die Partner und Stakeholder zu treffen. Dann gilt es, eine gute Basis zu schaffen für die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung und mit Präsidium und Vorstand. Im Anschluss möchte ich mögliche Entwicklungsziele für die Caritas erarbeiten, diese breit diskutieren und erste Schritte zur Umsetzung unternehmen.

Wie schalten Sie ab nach einem langen Arbeitstag?

Bei Gesprächen und im Austausch zuhause und mit Freunden. Ich bin auch gerne draussen, gehe mit dem Hund spazieren, radfahren oder schwimmen. Schliesslich schalte ich ab bei Theater- und Konzertbesuchen oder beim Lesen eines guten Buchs.

 

Peter Lacks Werdegang

Peter Lack studierte in Luzern, Berkeley (USA) und Freiburg Theologie und schloss das Studium mit dem Lizentiat ab. Er verfügt über ein Nachdiplomstudium in Verbands- und NPO-Management an der Universität Freiburg. In seiner beruflichen Laufbahn war Peter Lack als Spitalseelsorger und in der Aids-Seelsorge tätig und hat als Coach und Supervisor sowie als Dozent und Autor zu medizinethischen Fragestellungen gearbeitet. Danach engagierte er sich während vielen Jahren im Management verschiedener Non-Profit-Organisationen. Zuletzt war er Direktor des Schweizerischen Samariterbundes.

 
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