Hilfe für Flüchtlinge in Syrien

Hilfe für Flüchtlinge in Syrien

Mehr als 11 Millionen Menschen aus Syrien sind auf der Flucht, etwa die Hälfte davon sind Kinder. Caritas Schweiz leistet seit 2012 Nothilfe und langfristige Unterstützung in einem Umfang von 18 Millionen Franken in Jordanien, Syrien, im Libanon und im Nordirak.

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Klimaschutz und Katastrophenprävention

Klimawandel und Naturkatastrophen sind insbesondere für ärmere Bevölkerungsgruppen der Entwicklungsländer eine Existenzbedrohung. Caritas Schweiz engagiert sich daher im Klimaschutz und in der Krisenprävention.

Dürre in Ostafrika

Durch Klimawandel bedingte Katastrophen stellen eine wachsende Herausforderung an die Menschheit dar. Die Entwicklung der Industriegesellschaften während der letzten 150 Jahre hat den CO2-Gehalt in der Atmosphäre derart erhöht, dass die Temperaturen weltweit kontinuierlich gestiegen sind. Wird dem nicht Einhalt geboten, ändern sich Umwelt und Leben in den nächsten 50 bis 100 Jahren radikal. Schon heute sind Folgen, wie zunehmende Extremwetterereignisse, das Abschmelzen von Polkappen und Gletschern und der Anstieg des Meeresspiegels unverkennbare Anzeichen des Wandels.

Während die Auswirkungen auch die Industrieländer erreichen, sind es vor allem die Menschen in Entwicklungsländern, die unter den drastischen Folgen leiden: In den Trockengebieten der Erde weiten sich die Wüsten aus, was zu schweren Hungersnöten führt. In Küstennähe versalzen die Böden durch das Eindringen von Meereswasser ins Grundwasser und vernichten die Existenzgrundlage der ansässigen Bauern. Immer heftigere tropische Stürme werden ebenfalls dem Klimawandel zugeordnet, sie bringen grosses menschliches Leid und massive Zerstörungen mit sich.

Viele Naturkatastrophen sind nicht vermeidbar. Deren Auswirkungen und das damit verbundene Leid kann aber durch einen bewussten Umgang mit Risiken, durch Aufklärung und durch präventive Massnahmen minimiert werden.

    Caritas Schweiz engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich Klimaschutz und Krisenprävention:

  • Reduktion von CO2-Emissionen durch Zugang zu erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz
  • Errichten von Schutzbauten, wo Menschen im Katastrophenfall Zuflucht finden
  • Entwicklung und Anbau von angepasstem dürre- oder salzresistenterem Saatgut
  • Unterrichten und Einführen von Bodenbearbeitungsmethoden, um Land- und Wasserreserven zu schonen und zu bewahren
  • Einsatz von Frühwarnsystemen und Dorfkomitees zur rechtzeitigen Warnung vor kommenden Katastrophen

Video: Katastrophenprävention in Tadschikistan (auf Englisch)