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Ukraine

Winterhilfe für konfliktbetroffene Personen in der Ostukraine

Abseits der internationalen Aufmerksamkeit sind in der Ukraine 4.4 Millionen Menschen von einem bewaffneten Konflikt betroffen ohne Aussicht auf eine baldige Beendigung der Kampfhandlungen. Caritas Schweiz unterstützt Caritas Ukraine bei Nothilfeaktionen in der Pufferzone in Donetsk und Luhansk. Sie hilft bei der Deckung von Grundbedürfnissen und dem Zugang von angemessenen Behausungen, die gegen die Kälte schützen, Sicherheit und Privatsphäre bieten.

 

Land / Region / Ort
Oblast Donetsk, Luhansk, Ukraine


Zielgruppe
Vulnerable und konfliktbetroffene Personen in der Pufferzone in der Ostukraine


Mittelbedarf
69'124 Schweizer Franken


Projektdauer
15.04.2018 bis 31.12.2018 


Projektnummer
P180052


Projektziel
Vulnerable und konfliktbetroffene Personen in der Pufferzone in der Ostukraine sind befähigt, die kommenden Winterrisiken besser zu bewältigen


Projektverantwortlicher
Lukas Fiechter, Tel: 041 419 22 44, lfiechterto make life hard for spam bots@to make life hard for spam botscaritasto make life hard for spam bots.ch


Abteilung
Katastrophenhilfe Ausland

 
 

Worum geht es?

Abseits der internationalen Aufmerksamkeit sind in der Ukraine 4.4 Millionen Menschen von einem bewaffneten Konflikt betroffen, ohne Aussicht auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen. 3.8 Millionen Menschen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen, speziell für die Sicherung der Existenzgrundlage. Trotz mehreren Bekenntnissen beider Seiten zu Waffenstillstandsabkommen gehen Kampfhandlungen weiter. Von den über 10'000 Toten sind 2'000 zivile Opfer. Häuser, Schulen und Spitäler bleiben beschädigt und werden weiter in Mitleidenschaft gezogen.

Für die Menschen in den regierungskontrollierten und vor allem in den nicht-regierungskontrollierten Gebieten ist es schwierig, Leistungen, wie Renten einzufordern. Zudem ist der Zugang zu Märkten und Serviceleistungen ungenügend. Die Bedürfnisse der konfliktbetroffenen Bevölkerung verschärfen sich jeweils während der Wintermonate. Gemäss dem Shelter Cluster nimmt die Deckung mit Heizmaterialien im Vergleich zu vorherigen Jahren ab.

Caritas Schweiz hat in den vergangenen Jahren Caritas Ukraine in der Durchführung von Nothilfeprojekten unterstützt. Diese Projekte konnten jedoch nur in den regierungskontrollierten Gebieten und in der Pufferzone zwischen den Konfliktparteien durchgeführt werden. Während konfliktbetroffene Personen auf Regierungsseite besser unterstützt werden können, ist der Zugang in den nicht-regierungskontrollierten Gebieten meist nicht möglich.

 

Was tun wir?

Caritas Schweiz unterstützt Caritas Ukraine bei der Durchführung von Nothilfeaktionen für konfliktbetroffene Personen in der Pufferzone zwischen den regierungskontrollierten und den nicht-regierungskontrollierten Gebieten in der Ostukraine. Personen werden unterstützt, die am meisten auf Hilfe für den kommenden Winter angewiesen sind.

Im Zentrum stehen die Deckung von Grundbedürfnissen sowie angemessene Behausungen, die gegen die Kälte schützen, Sicherheit und Privatsphäre bieten. Damit wird die Widerstandsfähigkeit der am meisten betroffenen Personen erhöht. Die zu unterstützenden Personen werden in Zusammenarbeit mit anderen im Gebiet aktiven humanitären Akteuren so ausgewählt, dass es nicht zu Duplizierung von Hilfe oder zu Auslassungen von betroffenen Personen führt.

Das Projekt hat sich die folgenden konkreten Ziele gesetzt:

  • 150 konfliktbetroffene Haushalte haben Zugang zu Baumaterialen für die Nachrüstung ihrer Häuser.
  • 450 konfliktbetroffene Familien haben Zugang zu Heizmaterialien vor den Wintermonaten.
  • 900 konfliktbetroffene Personen haben Zugang zu sicherem Trinkwasser.

Caritas Schweiz unterstützt die betroffene Bevölkerung in der Ukraine mittels Nothilfe, da sich eine friedliche Konfliktbeilegung derzeit nicht abzeichnet. Caritas Schweiz beobachtet die weitere Entwicklung in der Ukraine und wird weitere Schritte zur Unterstützung der betroffenen Bevölkerung abklären.

 

Ein Bericht vom Besuch vor Ort im April 2018

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