Hilfe für Flüchtlinge in Syrien

Hilfe für Flüchtlinge in Syrien

Mehr als 11 Millionen Menschen aus Syrien sind auf der Flucht, etwa die Hälfte davon sind Kinder. Caritas Schweiz leistet seit 2012 Nothilfe und langfristige Unterstützung in einem Umfang von 18 Millionen Franken in Jordanien, Syrien, im Libanon und im Nordirak.

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Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak

Rund 3,3 Millionen Menschen wurden bisher durch die Gewalt und den Terror im Irak vertrieben. Es fehlt an Unterkünften, Nahrungsmitteln, Trinkwasser, medizinischer Versorgung und an ausreichender Betreuung von traumatsierten Kindern. Caritas Schweiz leistet Nothilfe im Umfang von 1,8 Millionen Franken.

Seit Januar 2014 ist der Irak immer wieder Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen, an denen massgeblich die sunnitische Miliz Islamischer Staat IS beteiligt ist. Die humanitäre Situation für die Bevölkerung ist besorgniserregend.

Laut UNOCHA wurden durch den Konflikt mittlerweile fast 3,3 Millionen Menschen intern vertrieben (IDP), dazu kommen rund 246 000 Flüchtlinge aus Syrien. Mehr als 10 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe.

Die Nothilfe der Caritas Schweiz

Seit Jahren arbeitet Caritas Schweiz zusammen mit Caritas Irak und anderen NGOs in der Region in verschiedenen Projekten. Seit Beginn des Konflikts leistet Caritas zusätzlich Nothilfe. Dabei hat die Unterstützung von vertriebenen irakischen und syrischen Kindern Priorität.

Die Projekte im Einzelnen:

Un Ponte Per: Der Schulbesuch ist für die Kinder elementar, doch waren bereits vor dem Konflikt die Kapazitäten der örtlichen Schulen ausgeschöpft. Zudem bieten die wenigsten Unterricht auf Arabisch an. Caritas betreibt darum mit ihrem Partner Un Ponte Per Lobbyarbeit zur Erweiterung des Schulangebots in Nordirak. Mehr als 4200 Kinder an 13 Schulen erhalten psychosoziale Betreuung. Dazu werden 120 Lehrkräfte und 12 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Umgang mit traumatisierten Kindern speziell ausgebildet. Ziel ist es, dass die Kinder ihre Ängste und das Erlebte überwinden und damit wieder am Unterricht teilnehmen können.

In den Regionen Zakho, Shaklawa, Dohuk und um Erbil erhielten mit Unterstützung der Glückskette 25 400 Flüchtlinge Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel. Mobile Teams leisteten psychosoziale Hilfe für rund 4700 traumatisierte Flüchtlinge.

STEP: In Sulaimaniyya führt Caritas Schweiz schon langjährig zusammen mit Partnern zwei Drop-in-Zentren (siehe Video), die jetzt syrische und irakische Flüchtlingskinder betreuen. Die Mitarbeitenden der Zentren geben Soforthilfe, stellen Unterkünfte bereit, bieten Rechtsberatung und vermitteln Pflegefamilien. Besonderes Augenmerk liegt auf Kindern, die ohne Eltern unterwegs sind. Darüber hinaus erhalten bis zu 70 Kinder und Jugendliche täglich in den Zentren Beratung und psychologische Betreuung. Ausserdem können sie an Bildungsaktivitäten und Sprachkursen teilnehmen.

Zusammenarbeit mit Caritas Irak und anderen Partnern: In Zusammenarbeit mit Moscheen und Imanen, christlichen und muslimischen Würdenträgern, unter anderem in Bagdad, konnten 2500 Familien mit Wasser, Nahrungsmitteln, Hygienematerial und Gebrauchsgütern versorgt werden. Weitere 4800 Familien erhielten Nahrungsmittel, Decken, Matratzen, Hygienematerial und Haushaltsgegenstände.

Caritas Schweiz dankt für Spenden auf das Postkonto 60-7000-4, Vermerk «Irak».


 

Galerie: Winterhilfe