Haiti

Hilfe für die Opfer des Hurrikans Irma in Haiti

Im September 2017 richtete Hurrikan Irma in Haiti grossen Schaden an Häusern, vor allem aber an der Landwirtschaft an. Die Ernährungssituation wurde noch besorgniserregender, als sie es zuvor schon war. Caritas Schweiz unterstützt die Bevölkerung im Bezirk Plaisance im Norden des Landes bei der Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlagen.

 

Als am Abend des 7. September 2017 der Hurrikan Irma über die Nordküste von Haiti fegte, hatte sich das Land noch kaum erholt vom zerstörerischen Hurrikan Matthew, der ein gutes Jahr zuvor auf eines der ärmsten Länder der Welt getroffen war. Haiti lag zwar nicht direkt in der Bahn von Irma, doch der Hurrikan verursachte erneut grossen Schaden an Landwirtschaft und Wohnhäusern. Im nördlichen Teil der Insel vernichtete er die Erte weitgehend. An der Küste entlang zerstörten Überschwemmungen und starke Winde rund 40% der Gemüse- und Bohnenanpflanzungen ‒ und damit die Lebensgrundlage der Menschen.

Mitarbeitende der Caritas waren unmittelbar nach dem Wirbelsturm vor Ort. Zusammen mit der regionalen Caritas Cap-Haïtien führten wir ein 2018 erfolgreich abgeschlossenes Projekt durch, das zum einen den Menschen half, die Anbauflächen wiederherzustellen und zum anderen dazu beitrug, dem Cholerarisiko entgegenzuwirken. 

 
 

Heute: Existenzen sichern und Widerstandskraft bei Katastrophen stärken

Bis heute sind die Auswirkungen von Wirbelsturm «Irma» zu spüren. Noch konnten nicht alle Menschen ihre landwirtschaftlichen Flächen wieder instand setzen und sich eine Lebensgrundlage erarbeiten. 

Deshalb startete Caritas Schweiz zusammen mit Caritas Cap-Haïtien ein weiteres Projekt. Es unterstützt weitere betroffene, besonders arme und benachteiligte Familien dabei, ihre Existenz mit dem Anbau von Gemüse und Früchten zu sichern. Die Begünstigten lernen die Kompostierung und Methoden der Schädlingsbekämpfung kennen. Dann verteilt die Caritas den Familien Saatgut und berät sie professionell bei der Anpflanzung und Bewirtschaftung der Felder, damit die nächste Ernte möglichst rasch und reichhaltig ausfällt.  

Das Projektgebiet um Plaisance nahe Cap-Haïtien liegt in einem Hurrikan-Korridor und kommt nicht zur Ruhe. Damit die Menschen nachhaltig gestärkt sind und in Zukunft rascher und effizienter reagieren können, analysiert die Caritas gemeinsam mit der Bevölkerung und den lokalen Akteuren eine Risikoanalyse und erstellt daraus einen Notfallplan. Schliesslich werden Sensibilisierungsveranstaltungen und Notfallübungen durchgeführt.

Das Projekt läuft bis zum 31.3.2021.

 

Ihre Spende

 
 

Bildergalerie: Haitis Süden nach Hurrikan Matthew, Oktober 2016

 
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Gerda Milien, 36 mit ihrem Sohn Waldler Rochlen, 8, in ihrem vom Hurrikan zerstörten Haus in Roche-à-Bateau. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Ein Junge in der vom Hurrikan zerstörten Gegend der Stadt Port-Salut, Haiti. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Bernadette Moses in ihrem von Hurrikan Matthew zerstörten Haus. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
23. November 2016: Verteilung von Nahrungsmitteln in Arniquet, Region Les Cayes. (c) Caritas Schweiz
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Die Kirche in Roche-à-Bateau. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Zwei Jungen in Roche-à-Bateau (mit der haitianischen Flagge), die ihr Zuhause verloren haben. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Zerstörung in Roche-à-Bateau. In der Stadt blieb kaum ein Haus verschont. (c) Robyn Fieser/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Jonas Abouj, 33, beginnt, aus den Überresten seines Hauses ein neues Zuhause aufzubauen für seine Familie in Carpentier, Haiti. (c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Nerlande Clairveau und ihre Familie erhalten Nahrungsmittel und Hygieneartikel von Caritas Jérémie und anderen Caritas-Organisationen. (c) Caritas Canada/Kelly Di Domenico
Hilfe für die Opfer des Hurrikans Matthew in Haiti
Chantal Philogène lebt mit ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem von Caritas Schweiz erbauten Haus in Léogâne. (c) Marie Arago
Haiti: Hurrikan Matthew Oktober 2016
Idson Cerisier und seine Frau Nadege Casseus leben mit ihren drei Kindern in Léogâne in einem von Caritas Schweiz gebauten Haus. (c) Marie Arago
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Gerda Milien, 36 mit ihrem Sohn Waldler Rochlen, 8, in ihrem vom Hurrikan zerstörten Haus in Roche-à-Bateau.
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Ein Junge in der vom Hurrikan zerstörten Gegend der Stadt Port-Salut, Haiti.
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Bernadette Moses in ihrem von Hurrikan Matthew zerstörten Haus. 
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
23. November 2016: Verteilung von Nahrungsmitteln in Arniquet, Region Les Cayes. 
(c) Caritas Schweiz
Die Kirche in Roche-à-Bateau.
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Zwei Jungen in Roche-à-Bateau (mit der haitianischen Flagge), die ihr Zuhause verloren haben.
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Zerstörung in Roche-à-Bateau. In der Stadt blieb kaum ein Haus verschont.
(c) Robyn Fieser/Catholic Relief Services
Jonas Abouj, 33, beginnt, aus den Überresten seines Hauses ein neues Zuhause aufzubauen für seine Familie in Carpentier, Haiti.
(c) Marie Arago/Catholic Relief Services
Nerlande Clairveau und ihre Familie erhalten Nahrungsmittel und Hygieneartikel von Caritas Jérémie und anderen Caritas-Organisationen.
(c) Caritas Canada/Kelly Di Domenico
Chantal Philogène lebt mit ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem von Caritas Schweiz erbauten Haus in Léogâne.
(c) Marie Arago
Idson Cerisier und seine Frau Nadege Casseus leben mit ihren drei Kindern in Léogâne in einem von Caritas Schweiz gebauten Haus.
(c) Marie Arago
 
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