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Katastrophenhilfe

Unwetter und Naturkatastrophen in der Schweiz bedeuten für Betroffene neben viel Arbeit und dem Verlust von unersetzbaren Werten oft auch unvorhersehbare finanzielle Belastungen. Bei Härtefällen hilft Caritas Schweiz in Zusammenarbeit mit der Glückskette.

 

Katastrophenhilfe in der Schweiz hat Tradition. Bei allen grösseren Ereignissen der letzten Jahrzehnte konnten Betroffene auf Unterstützung zählen. Alleine in den vergangenen zehn Jahren wurden Hilfeleistungen von rund 40 Millionen Franken geleistet.

Die Fachstelle Katastrophenhilfe Schweiz der Caritas engagiert sich für Betroffene von Naturgefahren im Inland. In Zusammenarbeit mit der Glückskette leistet sie sowohl nach grösseren Naturkatastrophen wie auch nach lokalen Unwettern finanzielle Hilfen an die Opfer. Beiträge werden für Soforthilfe, Überbrückungshilfe sowie an Restkosten von Räumungs- und Wiederinstandstellungsarbeiten geleistet. Für Aufräumarbeiten werden Freiwillige eingesetzt. Caritas hilft dort, wo trotz Versicherungsschutz oder Hilfe anderer Leistungsträger noch grosse finanzielle Belastungen bestehen.

Als Mandatsträgerin der Glückskette, ist Caritas im Katastrophenfall zuständig für die Kantone Aargau, Appenzell Innerroden und Ausserroden, Glarus, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Thurgau, Tessin, Uri, Zug und Zürich. In den anderen Kantonen ist das Schweizerische Rote Kreuz der Ansprechpartner.

Im Katastrophenfall organisiert und koordiniert Caritas die Gesuchverfahren für Hilfeleistungen. Dazu werden lokale Spenden- und Koordinationskommissionen als Anlaufstellen eingesetzt. Nach kleineren lokalen Unwettern mit Schadensfolgen können die Gesuche direkt bei Caritas eingereicht werden. In beiden Fällen wird jeweils geprüft, ob ein Beitrag aus dem Katastrophenfonds der Caritas oder der Glückskette möglich ist.

 

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