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Studien zum Sozialabbau

Im Rahmen ihrer politischen Arbeit beobachtet und analysiert Caritas Schweiz die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Sozialabbaus und formuliert Handlungsempfehlungen mit Blick auf die Armutsbekämpfung in der Schweiz. Auf der Basis dieser Grundlagenarbeit ist der Appell gegen den Sozialabbau entstanden. 

 
  • Den Sozialabbau korrigieren - Armut in der Schweiz überwinden
    Dateiformat: pdf / 170 KB
    Beobachtungen der Caritas zur Armutspolitik 2016, Caritas Schweiz: 2010 – im europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung – hat sich Caritas zu jährlichen Beobachtungen der Armutspolitik verpflichtet. Der Bericht 2016 richtet den Blick auf die Sozialhilfe. Eingebettet werden die jüngsten Entwicklungen in die Verpflichtung der Schweiz, Armut zu überwinden und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung auch hierzulande umzusetzen. Die Analyse zeigt, dass die SKOS-Richtlinienreform – angestossen durch die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) – zu einem Leistungsabbau führte und dass es trotz der Revision bisher nicht gelungen ist, die kantonalen Abbaubemühungen zu stoppen. Im Gegenteil: Die Auswirkungen des Leistungsabbaus auf die Armutsbetroffenen sind besorgniserregend. Ihre Rechte werden verletzt, und persönliche Hilfe wird immer weniger geleistet. Download
  • Hilfswerke und öffentliche Sozialhilfe - von der Komplementarität zur Subsidiarität?
    Dateiformat: pdf / 914 KB
    Studie im Auftrag von Caritas Schweiz, Heilsarmee Schweiz und Schweizerisches Rotes Kreuz, 2016: Die öffentliche Sozialhilfe steht unter Druck. Die Fallzahlen steigen. Gleichzeitig aber verfolgen immer mehr Kantone und Gemeinden eine Sparpolitik, die auch vor der Sozialhilfe nicht Halt macht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Hilfswerke immer häufiger Aufgaben übernehmen, die im Grunde von der öffentlichen Sozialhilfe wahrgenommen werden müssten. Dem geht die Studie nach, die Caritas Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz und Heilsarmee bei Carlo Knöpfel, Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Sozialarbeit, in Auftrag gegeben. Anhand einer Online-Befragung von Hilfswerk-Mitarbeitenden, konkreten Fallstudien und Experten-Interviews wurde eine Analyse für die Jahre 2005 bis 2015 erstellt. Die Untersuchung zeigt, dass sich das Verhältnis, die Form der Zusammenarbeit und die Entwicklung der materiellen und immateriellen Hilfe der öffentlichen Sozialhilfe und der Hilfswerke in den letzten zehn Jahren in zwei sehr unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Die öffentliche Sozialhilfe muss sich mehr und mehr auf die Auszahlung der finanziellen Unterstützungsleistungen konzentrieren, für eine längerfristige Begleitung und Betreuung fehlt immer häufiger die Zeit. In der gleichen Phase haben die Hilfswerke ihre Angebotspalette ausgeweitet, die Sozialberatung gestärkt und sich zunehmend auch mit Fragen des Sozialhilferechts beschäftigt. Vor diesem Hintergrund formuliert die Studie zuhanden der Hilfswerke vier Handlungsempfehlungen. Download

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