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Sieben Jahre Krieg in Syrien

Das Leid der Menschen aus Syrien nimmt kein Ende. Der Krieg geht ins achte Jahr. Immer noch werden Hunderttausende neu vertrieben, während andere bereits vor mehreren Jahren jegliche Existenzgrundlage verloren haben. Wir dürfen nicht wegschauen. 

 
Video produziert von Fabian Biasio (Luzern)
 

«Sie hat gesagt, sie möchte nur eines: Endlich einmal Normalität. Sie braucht vor allem Hoffnung». Das sagt Caritas-Direktor Hugo Fasel nach dem Besuch bei einer syrischen Frau, die mit ihren Kindern allein im kriegsversehrten Homs lebt. Im Februar 2018 hat er Syrien, den Libanon und Jordanien bereist – und ist erschüttert in die Schweiz zurückgekehrt.

Normalität ist für die Menschen aus Syrien weiter entfernt denn je. Während diplomatische Foren immer wieder daran scheitern, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu führen, werden die Konfliktlinien zunehmend unübersichtlich. Für die Betroffenen heisst das: Eine Verbesserung der Sicherheitslage bleibt Wunschdenken.

Die Not in Syrien ist riesig

Weiterhin müssen Menschen täglich unter Beschuss um ihr Leben fürchten oder als neu Vertriebene ohne Unterkunft, Nahrung oder Wasser leben. Auch in den von akuten Kampfhandlungen nicht (mehr) betroffenen Regionen des Landes und in den Nachbarländern Jordanien und Libanon kämpfen die Syrerinnen und Syrer nach wie vor um ihr Überleben. Sie haben ihr Einkommen und ihr Vermögen verloren. Sie stehen vor dem Nichts.

13,1 Millionen Menschen sind in Syrien auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Das sind zwei Drittel der Gesamtbevölkerung. Weitere 5,5 Millionen Menschen, die in die Nachbarländer geflüchtet sind, kommen hinzu. Diese Menschen zu versorgen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu bieten, bleibt eine der grössten Herausforderungen des Kriegs. Wir müssen die Menschen in Syrien, aber auch die Gastländer Jordanien und Libanon, mehr denn je dabei unterstützen, sie zu bewältigen.

Grundbedürfnisse sichern, in Bildung und Arbeitsmöglichkeiten investieren

Die Caritas hilft den Bedürftigen in allen drei Ländern, ihre Grundbedürfnisse wie Ernährung, sichere Unterkünfte oder medizinische Versorgung zu sichern. Je länger der Konflikt andauert, desto wichtiger wird es, dass langfristige, systemische Hilfe geleistet wird. Deshalb fördert die Caritas die Bildung von Flüchtlingskindern im Libanon und schafft Einkommensmöglichkeiten für Flüchtlinge in Jordanien, damit sie wieder die Selbstständigkeit erlangen können.

Erfahren Sie, welches die dringendsten Nöte der Menschen sind, was wir genau tun, und wie Sie helfen können:

 
 
 
 

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