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Weckruf gegen den Hunger und Armut

Der Bundesrat setzt bei der Armutsbekämpfung im Süden entgegen seiner Versprechen kräftig den Rotstift an - das darf nicht sein! Der Appell «Weckruf gegen Hunger und Armut» ruft National- und Ständerat dazu auf, sich für eine weltoffene Schweiz und den Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen. 

 

Die jahrelange erfolgreiche Aufbauarbeit der Schweiz im Kampf gegen Hunger und Armut ist in Gefahr: Der Bundesrat setzt bei der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit kräftig den Rotstift an. Dabei hat die Schweizer Regierung mehrmals versprochen, 0,7 Prozent des Nationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen.

Es ist unerträglich, wenn ein reiches Land wie die Schweiz bei der langfristigen Armutsbekämpfung spart, obwohl Tag für Tag Menschen durch fehlende Perspektiven in die Flucht getrieben werden.

Nicht nur in akuter Not soll die Schweiz präsent sein, es gehört auch zur humanitären Tradition, dass sie sich beim Aufbau gerechter Gesellschaften und von Rechtsstaatlichkeit engagiert und den weltweiten Kampf für ein Leben in Sicherheit, Freiheit und Würde unterstützt. Statt am falschen Ort zu sparen, muss die Schweiz mithelfen, die Uno-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, zu denen sich der Bundesrat im Herbst 2015 bekannt hat.

In den kommenden Wochen entscheidet das Parlament über die Zukunft der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. Der «Weckruf gegen Hunger und Armut» ruft das Parlament dazu auf, sich für eine weltoffene Schweiz und den Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen.

Der am 30. März 2016 lancierte Appell ist eine gemeinsame Kampagne von 45 Schweizer Nichtregierungsorganisationen, darunter Caritas Schweiz, und wird von über 50 Erstunterzeichnenden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur, Musik, Sport sowie entwicklungspolitisch und humanitär engagierten Kreisen unterstützt. Unterzeichnen auch Sie den Appell!

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