Corona-Krise Schweiz

Gratis-Hygienemasken für Menschen mit wenig Geld

 

Seit Montag 6. Juli gilt in der Schweiz für Reisende über 12 Jahren in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Maskenpflicht. Für viele Familien und Einzelpersonen mit wenig Geld, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, ist das besonders schwierig. Woher das Geld für die Masken nehmen, wenn man bereits jeden Rappen zweimal umdrehen muss, oft wegen von Kurzarbeit oder anderen Einkommenseinbussen bedingt durch die Corona-Krise?

Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern von über 12 Jahren, die alle mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit bzw. in die Schule fahren, muss pro Tag mindestens 6 Einwegmasken bezahlen. Watson hat verglichen und festgestellt: Auch Stoffmasken gehen ins Geld und lohnen sich finanziell erst längerfristig. 

Die Caritas gibt in den Caritas-Märkten neu Hygienemasken an Armutsbetroffene ab. Kundinnen und Kunden erhalten bei jedem Besuch im Laden jeweils gratis eine Maske. Bis Anfang August stehen für diese Abgabe 100'000 Masken zur Verteilung bereit. Verschiedene Lieferanten haben sie der Caritas kostenlos zur Verfügung gestellt. Ausserdem hilft Caritas Schweiz zusammen mit den Regionalen Caritas-Organisationen weiterhin mit Beratungen und Überbrückungshilfen. Die Krise ist gerade für Menschen mit wenig Geld noch lange nicht vorbei - immer noch laufen viele Gefahr, tiefer in die Armut abzurutschen.

 

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