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Syrienkonflikt: Nothilfe für Bevölkerung von Aleppo

Der syrische Konflikt nimmt mit dem Kampf um Aleppo eine neue Dimension des Schreckens an. Zehntausende von Menschen fliehen Richtung türkische Grenze, die humanitäre Notlage in der Stadt Aleppo selbst spitzt sich zu. Caritas Schweiz beteiligt sich an einem Projekt, das die Ernährung von 45 000 intern Vertriebenen sichert, zudem führt sie ihre Suppenküchen in Aleppo fort, in denen täglich 6300 Menschen eine warme Mahlzeit erhalten.

 

Die Zahl der Flüchtenden Personen im Grenzgebiet zur Türkei ist in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen. Die Menschen flüchten vor den Kämpfen und Bombardierungen in Aleppo und bleiben stecken, da die Türkei ihre Grenzen geschlossen hält. Die lokale Partnerorganisation der Caritas verteilt im Niemandsland zwischen Aleppo und der türkischen Grenze Nahrungsmittelpakete an 9000 Familien. Ein Paket ermöglicht es einer fünfköpfigen Familie, einen Monat ihren Grundbedarf zu decken. Neu eintreffenden Flüchtlingen erhalten Kochuntensilien und Gaskocher. Täglich wird ergänzend dazu Brot verteilt, besonders geschwächte Personen erhalten zudem warme Mahlzeiten. Caritas Schweiz unterstützt dieses Projekt aufgrund des dringenden Bedarfs mit einem Beitrag von 100 000 Franken.

In der Stadt Aleppo halten sich trotz der heftigen Bombardements und Strassenkämpfe weiterhin mehrere Hundertausend Menschen auf. Die Fluchtwege werden immer gefährlicher, ebenso wird die Versorgung zunehmend prekär. Caritas Schweiz führt zusammen mit lokalen kirchlichen Partnern seit einem Jahr eine Suppenküche, die 6300 Personen an fünf Tagen in der Woche mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Die Mahlzeiten sind aus Grundnahrungsmittel  wie Reis, Bulgur, Spaghetti, Bohnen und Linsen gekocht und werden nach Möglichkeit mit Milchprodukte, Frischgemüse, Fleisch und Gewürze angereichert. Die Suppenküche funktioniert trotz der Zuspitzung der Lage weiter, die Mitarbeiter leisten die Hilfe unter grössten Gefahren. Das auf ein Jahr ausgelegt Nothilfeprojekt hat einen Umfang von einer Million Franken.

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