Humanitäre Hilfe

Super-Taifun «Rai»: schwere Schäden auf den Philippinen

Wie gross das Ausmass der Schäden nach dem Taifun «Rai» ist, wird erst langsam klar: Mehr als 370 Tote sind zu beklagen, eine halbe Million Menschen hat ihr Obdach verloren. Die Caritas leistet vor Ort Hilfe.

 

Am Donnerstag, 16. Dezember, trifft der Wirbelsturm «Rai» auf der Insel Siargao im Osten der Philippinen auf Land. Anschliessend überquert er die zentralen und südlichen Philippinen, insbesondere die Inseln Visayas und Mindanao. Mit einer Windgeschwindigkeit von 195 Kilometern pro Stunde entwickelt der Sturm eine Kraft, die schreckliche Erinnerungen an die Katastrophe nach Taifun «Haiyan» vor acht Jahren weckt.

Schon jetzt ist die Bilanz verheerend: 370 Personen kamen ums Leben, 500 000 Menschen in sieben Regionen des Landes wurden obdachlos. Etwa 30 000 Häuser sind zerstört, zahlreiche Menschen werden noch vermisst oder sind verletzt. In 270 Städten ist der Strom ausgefallen, die Kommunikation ist vielfach unterbrochen, was die Hilfsarbeiten stark erschwert. Strassen wurden durch heftige Regenfälle überflutet und durch Erdrutsche verschüttet.

Caritas Deutschland stellt 150 000 Euro für die Nothilfe bereit. «Das Geld wird direkt an die Menschen verteilt. Damit können sie sich auf den noch funktionierenden Märkten in ihrer Umgebung mit dem Nötigsten versorgen. Das ist die beste Möglichkeit, den Opfern jetzt schnell zu helfen», sagt Daniel Apolinarski, Programmverantwortlicher für die Philippinen von Caritas Deutschland. Die Partnerorganisationen der Caritas verteilen diese Mittel auf die besonders vom Sturm heimgesuchten Inseln Surigao, Leyte, Cebu und Bohol.

Caritas Schweiz steht mit Caritas Deutschland in engem Kontakt für die Umsetzung der Nothilfe.

 

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