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Nothilfe in Damaskus vorübergehend eingestellt

Caritas Schweiz leistet in Syrien Nothilfe unter gefährlichsten Umständen. Tag für Tag wägen die Verantwortlichen vor Ort die Sicherheitsrisiken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nothilfeprojekte ab. Am 8. und 9. November musste wegen schweren Beschusses in Damaskus die Nothilfe gänzlich eingestellt werden.

 

Vergangenen Montag wurden in Damaskus bei schwerem Beschuss einzelner Stadtgebiete mehrere Menschen verletzt. Caritas Schweiz verteilt in Damaskus über ihre Partnerorganisation Lebensmittelpakete an kriegsbetroffene Familien. Mörsergranaten landeten nahe bei einem der Verteilzentren. In der Folge mussten die Hilfeleistungen aus Sicherheitsgründen während zwei Tagen eingestellt werden. Nach dem neuerlichen Bombenhagel herrscht in Damaskus grosse Unsicherheit und Unruhe.

Aleppo ist weiterhin unter Dauerbeschuss. Auch im Westteil der Stadt schlagen regelmässig Granaten ein. Die Suppenküche, die wir mit unserem Projektpartner in West-Aleppo betreiben, blieb zwar offen – Besuche bei den Familien zur Bedürfnisabklärung konnten jedoch zwischenzeitlich nicht mehr durchgeführt werden.

Es ist die Zivilbevölkerung, die in Syrien am meisten unter den andauernden Kampfhandlungen leidet. Die Helferinnen und Helfer, tun was sie können. Aber auch für sie gilt: Die Angst ist immer da.

 
 

Caritas-Katastophenhilfe in Syrien

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