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Hungerkatastrophe in Ostafrika spitzt sich zu

Caritas Schweiz leistet Nothilfe in Äthiopien, Kenia, Kongo und Somaliland

Die katastrophale Dürre hat Ostafrika fest im Griff.  26,5 Millionen Menschen leiden unter einem gravierenden Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht. Caritas Schweiz leistet in Äthiopien, Kenia, Kongo und Somaliland Nothilfe im Umfang von 2 Millionen Franken und unterstützt damit über 100 000 Menschen. Die Hilfe soll verlängert und auf den Südsudan ausgedehnt werden.

 

Im Süden Äthiopiens verdorrt auf den trockenen Feldern die Saat. Im Südsudan sind sechs Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Und in Somaliland fehlt es an Wasser für Mensch und Tier. Die Situation in Ostafrika hat sich in den letzten Monaten nicht zum Besseren verändert. Im Gegenteil: die Aussichten auf eine ertragreiche Ernte im Herbst sind während der vergangenen Wochen vielerorts bereits wieder der Dürre zum Opfer gefallen. Die Menschen Ostafrikas werden deshalb in den kommenden Monaten erst recht auf Hilfe angewiesen sein. Von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft sind grosse Anstrengungen notwendig, um die Hungerkatastrophe wirksam zu bekämpfen.

In Äthiopien versorgt Caritas Schweiz rund 80 000 Menschen mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser. In der Demokratischen Republik Kongo erhalten 2200 Hungerflüchtlinge aus dem Südsudan im Camp Biringi Nahrungsmittel und Hygiene-Artikel. Ausserdem gibt die Caritas Kochherde ab, die wenig Energie verbrauchen. Im Osten von Somaliland, der von der Dürre besonders betroffen ist, erhalten 600 Familien finanzielle Unterstützung, damit sie auf dem lokalen Markt Lebensmittel einkaufen können. Im Südsudan bereitet Caritas Schweiz ein Nothilfeprojekt in der Provinz Eastern Equatoria vor.

Der Umfang der Nothilfe von Caritas für die Opfer der Hungerkrise in Ostafrika beläuft sich zur Zeit auf 2 Millionen Franken. Die Hilfe soll in den kommenden Monaten erhöht werden.

 
 
 

Caritas-Projekte in Ostafrika

 

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